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Alexanderstraße in Oldenburg Vollsperrung für knapp drei Wochen für Bau der Bahnbrücke

Der Bahnübergang an der Alexanderstraße: Auf der rechten Seite sind die ersten Pfeiler für die neue Bahnbrücke bereits zu sehen. Nun muss die Fahrbahn verschwenkt werden.

Der Bahnübergang an der Alexanderstraße: Auf der rechten Seite sind die ersten Pfeiler für die neue Bahnbrücke bereits zu sehen. Nun muss die Fahrbahn verschwenkt werden.

Torsten von Reeken

Oldenburg - Wo einst Autos in die eine und Züge in die andere Richtung rollten, stehen jetzt zwei riesige Pfeiler. Es sind die sichtbaren Vorboten für eines der größten Infrastrukturprojekte in Oldenburg: die Bahnbrücke über die Alexanderstraße. Doch zwei Pfeiler werden nicht ausreichen, um das Bauwerk zu tragen. Darum folgt nun der nächste Schritt – inklusive Vollsperrung für den kompletten Verkehr.

Die Sperrung

Für knapp drei Wochen, nämlich von Montag, 5. September, ab 8 Uhr, bis Freitag, 23. September, 6 Uhr, wird die Alexanderstraße für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt, kündigen die Stadt und die Deutsche Bahn an. Auch zu Fuß und mit dem Fahrrad ist demnach kein Durchkommen möglich. Die angrenzenden Einmündungsbereiche zur Siebenbürger Straße und Feldstraße bleiben weiterhin für den Kfz-Verkehr gesperrt, zu Fuß und mit dem Rad können diese jedoch passiert werden.

Noch ist abgesperrt: Am Donnerstagmittag soll die Ziegelhofstraße im Bereich der Bahnbrücke wieder freigegeben werden.

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Patrick Buck
Oldenburg

Die Baumaßnahme

Hintergrund ist, dass für den weiteren Brückenbau die Fahrbahn der Alexanderstraße ein weiteres Mal verschwenkt werden muss, diesmal leicht in Richtung Norden. Im Oktober vergangenen Jahres hatte die Bahn zunächst ein Umfahrungsgleis in Betrieb genommen, über das der Zugverkehr weiterhin abgewickelt wird. Dann war die Lage der Fahrbahn für die Autos bereits einmal verändert worden, um die ersten Brückenpfeiler errichten zu können. Im Anschluss an die jetzige Maßnahme geht es mit dem Aufbau des Traggerüsts weiter.

Die Umleitungen

Die Umleitungen dürften vielen Nutzern bereits von vorangegangenen Sperrungen der Alexanderstraße bekannt sein. So wird der Kfz-Verkehr in Richtung stadtauswärts bereits an der Gertrudenspinne auf die Nadorster Straße umgeleitet. Weiter geht es über den Scheideweg und den Bürgerbuschweg. In Gegenrichtung ist die Umleitung über Brookweg, Rauhehorst, Friedhofsweg, Elsässer Straße und Von-Finckh-Straße ausgeschildert. Für Fußgänger und Radfahrer werden kürzere Umfahrungen angeboten. Sie können entweder die Route östlich der Bahnlinie über Feldstraße, Bahnweg und Bürgerbuschweg nehmen. Die Alternative verläuft westlich der Schienenstrecke über Siebenbürger Straße, Babenend und Nedder-end.

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Die Buslinien

Die Vollsperrung beeinflusst natürlich auch den Busverkehr. Betroffen sind die VWG-Linien 302, 313, 329, 330 und N36. In beide Fahrtrichtungen nutzen die Busse die Umleitung über den Rauhehorst. Die Haltestellen Melkbrink, Frankenstraße, Schulweg, Im Dreieck, Feldstraße und Theodor-Pekol-Straße werden nicht vom regulären Linienverkehr angefahren. Die Haltestelle Von-Finckh-Straße in Richtung stadtauswärts wird von der Alexanderstraße in die Von-Finckh-Straße hinein verlagert. Die Abfahrten an der Haltestelle Brookweg-B werden zu Steig C verlegt.

Im Gegensatz zu vorherigen Sperrungen gibt es diesmal für Buskunden eine Alternative zum Fußweg bis zur nächsten angefahrenen Haltestelle: Während der Zeit der Sperrung wird ein Kleinbus eingesetzt, der im Stundentakt zwischen den Haltestellen Theodor-Pekol-Straße über Brookweg, Rauhehorst, Friedhofsweg, Von-Finckh-Straße und Alexanderstraße bis zur Haltestelle Feldstraße pendelt und somit alle vom Linienverkehr abgeschnittenen Haltestellen anfährt. Die Fahrgäste können dann an der Von-Finckh-Straße in die regulären Linienbusse umsteigen.

Patrick Buck
Patrick Buck Redaktion Oldenburg (Stv. Leitung)
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