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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Vom hässlichen Entlein zum schmucken Stadtpark

24.08.2005

OLDENBURG OLDENBURG/HUS - Die Lazaruswiese an der Mühlenhunte liegt verträumt zwischen Autobahn, Olantis-Huntebad, Gerichtsviertel und Westfalendamm – ein Landschaftsschutzgebiet eben, das vor seiner Aufschüttung im Jahr 1982 zur Hunte-Flussniederung gehörte. Diese eher unscheinbare und versteckt liegende Wiese wird sich in den nächsten Monaten zum Landschaftspark Mühlenhunte verwandeln.

Wanderwege sollen das rund sechs Hektar große Areal nach den Plänen des Amtes für Umwelt und Stadtgrün durchziehen. Die Stadtverwaltung verspricht sich eine ideale Verbindung aus der Innenstadt heraus, durch den Schlossgarten entlang der Hunte in die freie Landschaft. Die vorhandenen Gehölze und Bäume bleiben weitgehend erhalten. Für den Ausbau des angrenzenden Naturbades müssen allerdings einige Pappeln gefällt werden.

Der Park selbst wird durch einen Wegestern erschlossen, an dem Parkbänke aufgestellt und Spielmöglichkeiten für Kinder geschaffen werden. Kleingewässer und Feuchtbiotope fördern die Flora und Fauna. Der Park wird zudem durch Anpflanzungen optisch gegliedert. Gleichzeitig dient die Fläche für Anpflanzungen als Ausgleich für Pflanzen, die dem Bau des Olantis-Huntebades und des Flussbades Mühlenhunte geopfert wurden. Das Parkgelände berührt Oldenburgs „Grünen Wegestern“ mit dem Buschhagenweg und Hunteweg.

In der Vergangenheit sahen Pläne vor, auf dieser Wiese die Sporthalle für die Integrierte Gesamtschule Marschweg zu bauen. Dieser Plan wurde unter anderem auch deshalb verworfen, weil der Grünzug entlang der Mühlenhunte für die Luftzirkulation in der Stadt eine entscheidende Rolle spielt. Eine Halle, so hieß es Mitte der 90-er Jahre hätte diese „Frischlufttrasse“ unterbrochen. Sie wurde schließlich an der Feststraße gebaut.

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