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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Vom Stadion ins Internet

12.11.2013

Lassen Sie sich nicht von seinem Alter täuschen: Louis weiß genau was er tut. Der Sohn von Jörg Rosenbohm, Teammanager des VfB Oldenburg, feierte jüngst seine Premiere als Stadionsprecher in der Fußball-Regionalliga und wurde nun zum Internet-Star. Der Dreijährige präsentierte kürzlich im Marschwegstadion über das Mikrofon die Aufstellung seines VfB. Natürlich inklusive der Spieler auf der Ersatzbank. „Er hat alle Rückennummern mit den dazugehörenden Namen im Kopf. Lesen kann er ja noch nicht“, sagte der stolze Papa. Ab und zu habe er ihn zu Mannschaftssitzungen mitgenommen. Danach habe Louis in seinem Kindersitz im Auto einfach angefangen, alle Namen aufzuzählen.

Ein Video von der enormen Leistung des Dreijährigen ist auf der Internetplattform Youtube zu sehen. Über 5000 Abrufe hat der vielleicht jüngste Stadionsprecher der Welt derzeit. Einer steilen Karriere steht also nichts mehr im Wege – zumal ihn auch das Fußball-Magazin „11 Freunde“ entdeckte und ihm einen Beitrag auf der Homepage widmete.

Nur als Zuschauer erlebten VfL-Kapitän Nils Frenzel, Abwehrspieler Julian Kersting und Torwart Nils Reinke die Partie des Fußball-Oberligisten gegen TSV Ottersberg. Auf der Tribüne sitzend oder hinter der Ersatzbank stehend fieberten sie mit ihren Kollegen mit. Die drei waren vor dem Spiel und bis zum ersten Gegentreffer bester Laune. Kersting berichtete von seiner überstandenen Knie-OP und der in kürze beginnenden Reha. Nach dem 1:2 waren die drei VfL-Spieler aber restlos bedient.

An der Spitze sieht man nur noch die Sterne, Flutlicht jedenfalls nicht. Die Regionalliga-Fußballer des VfB um Trainer Alexander Nouri (34) müssen ihre Übungseinheiten noch etwa zwei Wochen im Halbdunkel absolvieren. Die Hälfte der Lampen des Flutlichts sind defekt. Deshalb muss die Mannschaft sich den Trainingsplatz mit zwei anderen Teams teilen.

Sich selbst vorsichtshalber auf die Tribüne verbannt hat Wiebke Kethorn (28), Kreisläuferin der Bundesliga-Handballerinnen des VfL. Vor dem Punktspiel ihres Teams am Sonntag gegen die SG Bietigheim (35:26) sah die Nationalspielerin als Jugendtrainerin in der Landesliga-Partie ihrer C-Juniorinnen gegen den TV Dinklage (36:20) wegen Meckerns die Gelbe Karte. Um eine Disqualifikation zu vermeiden, setzte sie sich in der zweiten Halbzeit lieber zu den Zuschauern. Bei einer Roten Karte wäre Kethorn laut Reglement auch für das folgende Bundesligaspiel gesperrt worden.


Das Video unter   www.youtube.com/watch?v=_aggsp_qty8 

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