[/VORSPAUTOR][AUTOR] - Großer Erfolg für Schüler aus Oldenburg: Beim Bundeswettbewerb „Kinder zum Olymp! – Schulen kooperieren mit Kultur“ gehören die achten Realschulklassen des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte (LBZH) zu den Preisträgern. Ihr Projekt „Das Wattenmeer als Ressource der Kunst“ wurde in der Sparte Bildende Kunst (Klasse 5-9) von der Kulturstiftung der Länder und der Deutsche-Bank-Stiftung als Sieger gekürt, verbunden mit 2000 Euro Preisgeld.

Die Schülerinnen und Schüler, die schwerhörig sind, haben das Projekt mit ihren Lehrern Ingrid und Bodo Fischer, den Künstlerinnen und Künstlern Edda Akkermann, Sirma Kekeç und Thomas Robbers sowie Studierenden der Universität Oldenburg auf die Beine gestellt. Träger des Projektes sind die Vereine „slap-social land art project“ und Atelier Blauschimmel.

An dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten haben 31 000 Schüler aus 800 allgemeinbildenden Schulen teilgenommen. Die Preisverleihung findet am 21. September in Berlin statt – mit einer Schülerdelegation des LBZH.

Schüler und Studierende erforschten mit den Mitteln der Bildenden Kunst die Konflikte zwischen Natur- und Kulturlandschaft, zwischen Schutz und Nutzung des Nationalparks Wattenmeer. Das Watt wurde zur erfahrbaren Ressource für Kunst. Die daraus entstandenen Kunstwerke wie Druckgrafiken, Fotos, Videos, Objekte, Zeichnungen, Websites, Malerei zeigen die Vielfalt der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Welt, in der wir leben.

In einer „tollen Arbeitsatmosphäre“, sagt Lehrerin Ingrid Fischer, „haben die Schüler über Monate intensiv daran gearbeitet“: im Watt vor Schillig, in einer Projektwoche und im Kunstunterricht. Die Ergebnisse sind bis zum 28. Juni in der Artothek und im Messpfahlnachbau des ICBM in den Wallanlagen zu sehen. Das prämierte Schulprojekt gehört zum Leitprojekt 13: „Die Zukunft unserer Küsten – Das Wattenmeer“ der Stadt der Wissenschaft.

Schulleiter Manfred Isstas sagt: „Es war eine ganz enorme Erfahrung für die Schüler rauszugehen, mit Künstlern und der Universität zusammenarbeiten und an einem Bundeswettbewerb teilzunehmen. Das hat ein großes integratives Moment.“

Mehr Infos unter: www.wattenmeer2008.blogspot.com, www.uebermorgenstadt.de