Laut und sichtbar ist am Donnerstag an mehreren Stellen im Stadtgebiet gestreikt worden. Dazu hatte die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Mit dabei waren die Beschäftigten des Oldenburgischen Staatstheaters, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Lufa Nord-West. In der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder hat die Arbeitgeberseite auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt. „Das Verhalten der Arbeitgeber ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und hat mit Wertschätzung nichts zu tun“, sagt Heike Boldt, Gewerkschaftssekretärin bei Verdi. Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber führt, so die Gewerkschaft, zu einer Vergrößerung des schon bestehenden Fachkräftemangels. WDass die Theater während der Pandemie lange geschlossen bleiben mussten, darf nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen. Zumal sie flexibel, kreativ und mit viel Herzblut neue Vorstellungsmöglichkeiten erarbeitet haben. Die Theaterlandschaft kann nur erhalten bleiben, wenn es das Fachpersonal gibt.“, so Silke Köhler, die bei Verdi für Kunst und Kultur zuständig ist.
Verdi: Warnstreiks in Oldenburg Beschäftigte des Staatstheaters und der Landwirtschaftskammer gehen auf die Straße
Verdi-Warnstreiks in Oldenburg
