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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Pläne Für Umgestaltung: Wasserspiele statt Spielgeräte für Waffenplatz

07.10.2014

Oldenburg 60 Meter breit, 57 Meter lang, mit einigen Nischen exakt 3550 Quadratmeter groß, zentral gelegen: Und dennoch fristet der Waffenplatz ein Schattendasein. Welches Potenzial in ihm steckt, zeigten die Stadtgärten-Aktionen, die den Platz regelmäßig in einen beliebten Treffpunkt und Spielplatz verwandelten.

Das soll nun dauerhaft so bleiben, stellte Fachdienstleiter Hans Schröder im Bauausschuss Pläne vor, die gemeinsam mit Anliegern des Platzes und Architekten gereift sind. Viel Wasser soll den Platz beleben und ihn somit zu einem Anziehungspunkt für junge Familien machen. „Wasser ersetzt Spielgeräte“, unterstrich Baudezernentin Gabriele Nießen dessen Anziehungskraft vor allem auf Kinder. Nachts sollen die Fontänen zudem beleuchtet werden. Gedacht werde zudem an einen kleinen Kiosk, der aus architektonischer Sicht betrachtet als Anker diene und den Platz einfasse. Umrahmt wird der neu gestaltete Waffenplatz von hölzernen Podesten, die erstens als Sitzgelegenheit dienen und zweitens als Hindernis dafür sorgen, dass Fahrräder auf der Fläche abgestellt werden. Der Umgestaltung fallen auch einige Platanen zum Opfer, die gefällt werden sollen, um den Platz optisch zu öffnen. „Die Zeit drängt“, mahnte Nießen die Politiker zur Eile. Die Arbeiten sollen möglichst zeitgleich mit der Eröffnung des neuen Geschäfts-, Büro- und Wohnhauses abgeschlossen werden. Unabhängig von einer von den Grünen gewünschten Verlegung der Einfahrt zum Parkhaus am Waffenplatz werde der Platz einheitlich gepflastert. Für den gastronomischen Außenbetrieb werde vor dem Neubau (Quartier am Waffenplatz) ein 3,50 Meter breiter Streifen geschaffen.

Die Öffnung des Platzes und das Wasserspiel stieß bei SPD-Ratsherr Alexander Wandscher auf Zustimmungen, zumal die Fontänen bei Veranstaltungen wie dem Stadtfest abgestellt und der Platz zum Feiern genutzt werden könne. Fraktionskollege Werner Kaps zweifelte den Sinn des Kiosks an, vorstellbar wäre für ihn stattdessen ein Eiscafé.

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Grünen-Ausschussvorsitzender Sebastian Beer und CDU-Ratsfrau Petra Averbeck versprechen sich vom Wasser eine belebende Wirkung für den Platz, die durch den Einsatz von Licht verstärkt werde. Birgit Drieling (Freie Wähler) erinnerte daran, dass das Holz der Podeste Patina ansetze und glitschig werde. Nicole Piechotta (SPD) möchte, abgesehen vom Wasser, noch zusätzliche Geräte zum Spielen für Kinder auf den Platz stellen.

Bei aller grundlegender Zustimmung zu den Plänen erinnerte Stadtbaurätin Nießen daran, dass für den Betrieb des Wasserspiels dauerhaft Geld in den städtischen Haushalt eingestellt werden müsse.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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