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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Klinik-Park wird wieder grüner

02.05.2018

Wehnen /Wechloy „Tag des Baumes“ ist seit einigen Wochen immer wieder auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik. Herbststurm Xavier hatte hier im Oktober schwere Lücken in die Waldbereiche gerissen, auch in der Parkanlage waren dem Sturm viele Bäume zum Opfer gefallen.

Tief ins Gedächtnis von Mitarbeitern und Patienten haben sich Bilder von riesigen Eichen gebrannt, die mehrere Autos unter sich begruben. An genau dieser Stelle habe nur Momente zuvor noch ein Handwerker in seinem Auto Pause gemacht, berichtete Anette Claßen, Direktorin der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie am Mittwoch. „Er hatte sein Auto gerade umgeparkt, als hinter ihm die Eichen auf den Parkplatz stürzten.“ Auch zwei Stationen hatten an diesem Tag zur Sicherheit evakuiert werden müssen, so KJK-Geschäftsführer Axel Weber.

Der Sturm hatte aber nicht nur Angst ausgelöst, sondern auch das Bild des Klinik-Geländes verändert. Viele der umgestürzten Bäume hatten den Halt anderer Bäume in der Umgebung gefährdet. „Rund 160 Bäume insgesamt mussten wir auf dem gesamten Gelände fällen“, erläutert Ann-Kathrin Kreye, Leiterin der Gärtnerei der KJK. Wegen des feuchten Wetters waren die Arbeiten besonders in den Waldstücken auf dem KJK-Gelände schwierig und langwierig.

„Die Parkanlage ist eines unserer höchsten Güter. Alle Patientenbefragungen zeigen das“, so Weber. Eine Esskastanie, die Weber und Claßen am Mittwoch, dem eigentlichen Tag des Baumes, gemeinsam mit Bettina Johanna Kitzinger von der Initiative Biotopkultur pflanzten, ist deshalb nur Symbol für viele weitere Bäume, die noch kommen sollen. „Bis zum Sommerlauf am 6. Juni soll es wieder viel grüner auf dem Gelände sein“, so Weber.

Den Baum des Jahres, in diesem Jahr die Esskastanie, pflanzen die KJK und die Initiative Biotopkultur seit der Inbetriebnahme der Jugendforensik 2014 in jedem Jahr. Für den Bau hatten schon damals rund 100 Bäume weichen müssen.

„Die Initative Biotopkultur ist froh“, so Kitzinger, „dass die KJK in jedem Jahr wieder bereit ist, für besondere Solitärbäume tief in die Tasche zu greifen.“ Die Esskastanie sei ein Gewinner des Klimawandels. Ein weiteres Exemplar davon, sagte Kreye, sei übrigens bereits bei der Gedenkstätte auf dem Gelände gepflanzt worden. Dort steht sie neben einer Rosskastanie, die vermutlich wie viele andere Bäume ihrer Art bald nicht mehr zu retten sein wird.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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