Oldenburg - Um die räumliche Zukunft der Werkschule ging es Dienstagabend auf der Sitzung des Kulturausschusses. Die Einrichtung zählt seit 30 Jahren zum etablierten Bildungsangebot in der Stadt. Als Gäste berichteten Beate Anneken, künstlerische Leiterin, und Geschäftsführer Wolfgang Heppner.
Bereits seit 2013 steht fest, dass die derzeit genutzten städtischen Räume in der Schule Flötenteich am Hochheider Weg 169 verlassen werden müssen. Der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau der Stadt ist zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Sanierung dieses Bereichs nicht wirtschaftlich sei.
Die Werkschule zählt zu den Bildungseinrichtungen, die von der Stadt eine institutionalisierte Förderung bekommen. Sie beläuft sich auf derzeit 179 600 Euro, dazu zählen u.a. die 28 500 Euro für die Organisation der Internationalen Keramiktage und 77 000 Euro jährliche Unterstützung. Beraten wurde in der Sitzung darüber, ob ein Objekt in der Rosenstraße (Bahnhofsviertel) als neues Domizil für die Werkschule finanzierbar sein kann. Sondierungsgespräche mit dem Vermieter sollen folgen.
