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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

200 kostenfreie Parkplätze bei Weser-Ems-Halle

18.02.2015

Oldenburg Die Bewirtschaftung von Parkplätzen ist für die Stadt ein lukratives Geschäft: Im vergangenen Jahr sind mehr als drei Millionen Euro als Einnahmen in die Stadtkasse geflossen – 280 000 Euro mehr als ursprünglich geplant. Zu den 3013 öffentlichen Parkplätzen, für die die Stadt Gebühren nimmt, kommen in Kürze 170 weitere hinzu, die bislang kostenlos waren, und zwar an der Messestraße und am Europaplatz. Dafür wird die neue Parkzone III geschaffen: Das Parkticket für eine halbe Stunde kostet 30 Cent, im Höchstfall müssen drei Euro pro Tag gezahlt werden. Damit entspricht die Höchstgebühr dem Betrag, den die Weser-Ems-Halle für die von ihr bewirtschafteten Parkplätze nimmt.

Dieser Änderung der städtischen Parkgebührenordnung hat der Verkehrsausschuss am Montagabend einstimmig grünes Licht gegeben. Dabei handelt es sich um einen Kompromiss: Eigentlich wollte die Verwaltung das komplette Kontingent der 370 an der Messestraße zur Verfügung stehenden Stellplätze in die Bewirtschaftung übernehmen. Doch gegen diese vor einem Jahr vorgestellten Pläne hatten der Bürgerverein Donnerschwee und das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) Bedenken geltend gemacht. Das BFE hätte dadurch die bisher kostenfreien Parkplätze für seine Schüler verloren, der Bürgerverein befürchtete einen starken Parkplatzsuchverkehr in den anliegenden Wohngebieten.

„Wir haben ein Jahr an dem Thema gearbeitet und nun eine Lösung mit allen Beteiligten abgestimmt“, freute sich Stadtbaurätin Gabriele Nießen. Der Konsens sieht so aus: Rund 200 Parkplätze am BFE bleiben kostenlos für Kursteilnehmer und andere Parker nutzbar. Gesondert werden sie nicht ausgewiesen – „die BFE-Schüler kommen ja in der Regel sehr früh“, so Nießen.

Die den BFE-Parkplätzen gegenüber liegende Fläche, die bisher von Bussen und Lkw genutzt wurde, wird freigehalten, um den Lärmschutz für Anwohner der Straße Unterm Berg zu verbessern. Eine angrenzende Fläche wird nur für Busse und Wohnmobile geöffnet, Lkw bleiben ausgeschlossen. „Damit sind wir einverstanden“, nickte Werner Späth vom Bürgerverein Donnerschwee. Für die weitere Ausgestaltung der Parkflächen schlägt der Verein vor, zwischen den rückwärtigen Grundstücken der Donnerschweer Straße und der Unterstraße eine Schutzwand entlang der künftig kostenpflichtigen Parkplatzfläche an der Messestraße zu errichten.

Durch die 170 gebührenpflichtigen Parkplätze rechnet die Stadt mit Einnahmen in Höhe von 40 000 Euro pro Jahr. Die Kosten für die fünf neuen Parkscheinautomaten beziffert die Verwaltung auf 30 000 Euro.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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