• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

22.000 Haushalte Betroffen: Dieser Kran sorgte für den Stromausfall in Oldenburg

16.07.2014

Oldenburg Ein Schwimmkran hat mit seinem Ausleger am Dienstag kurz nach 9 Uhr mehrere Kabel einer 110000-Volt-Freileitung des Netzbetreibers Eon-Avacon über der Hunte gekappt und damit für einen kurzen Stromausfall in und um die Innenstadt gesorgt. Nach Angaben der EWE waren kurzfristig 22.000 Haushalte in der Stadt ohne Strom. Bei dem Zwischenfall auf der Hunte in Höhe des Osthafens wurde niemand verletzt.

In der EWE-Netzleitstelle war sofort nach dem Auflaufen der Störung im EWE-Umspannwerk Mitte (an der Peterstraße) die Versorgung auf andere Umspannwerke umgestellt worden. Karl Hackstette, Sprecher von EWE-Netz: „Etwa die Hälfte der Kunden hatte bereits nach zwei Minuten wieder Strom. Nach drei Minuten war die Stromversorgung für alle Betroffenen wieder hergestellt.“

Der Ausfall sorgte aber für Spannungsschwankungen im gesamten Netz, so dass auch in anderen Bereichen – etwa Wahnbek und Friedrichsfehn – manche elektrischen Geräte ausfielen.

Die Reparatur der Freileitung in 31 Metern Höhe über der Hunte kann nach Angaben von Avacon-Sprecherin Kerstin Fricke mehrere Tage dauern. Es seien vier Leitungen gekappt und drei weitere beschädigt worden. Der Unfallort wurde von Polizei und Feuerwehr weiträumig abgesperrt. Das in Helmstedt ansässige Unternehmen muss für die Reparatur Spezialgeräte nach Oldenburg bringen. Die Versorgung der Stadt wird über andere Hochspannungsleitungen garantiert. Wegen der beschädigten Leitungen konnte ein Windpark im Emsland über Stunden keinen Strom ins Netz einspeisen.

Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Bremen wird die sofort nach dem Unfall angeordnete Sperrung der Hunte und des Osthafens für den Schiffsverkehr aus Sicherheitsgründen bis zum Abschluss der Reparaturen aufrechterhalten. Der Kran war nach Angaben von WSA-Chef Torsten Stengel im Osthafen auf einem Ponton für einen Einsatz an der Eisenbahnbrücke aufgerüstet worden, wo Anlagedalben ausgetaucht werden sollten. Der auf einem Ponton aufgebaute Kran war bei dem Unfall gekippt, konnte aber mit einem Schlepper zurück zum Osthafen gezogen werden.

Die Wasserschutzpolizei ermittelt inzwischen wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs. Der Sachschaden steht laut Polizeisprecher Matthias Kutzner noch nicht fest. Auch Avacon-Sprecherin Fricke wollte sich in dieser Hinsicht nicht festlegen.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 
Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2102
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.