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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ab 2018 beginnt hier das große Wohnen

01.04.2015

Oldenburg Wohnen und Arbeiten am Stadthafen – das soll ab 2018 auch am Südufer möglich sein. Während auf dem Nordufer die Neubauten in die Höhe streben, soll die verbindliche Planung für das Südufer im Sommer eingeleitet werden, kündigten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Stadtbaurätin Gabriele Nießen am Dienstag an – und stellten gemeinsam mit Lisa Onnen (Architekturbüro Onnen/Kubus Immobilien) die ersten Ideenskizzen für eine Bebauung vor.

Kubus hatte jüngst das etwa 3,15 Hektar große Ufergrundstück zwischen Amalienbrücke und Peguform von Rhein-Umschlag gekauft (NWZ  berichtete). Das Umschlagunternehmen zieht an den Osthafen und macht das Gelände zwischen Rheinstraße und Hunte frei. Für Jürgen Krogmann die Chance, „für die vielen Menschen, die zu uns kommen, eine hochattraktive Wohnlage zu erschließen“.

Allerdings gibt es für die Planer auch Konflikte zu lösen. Während im Norden der Bahnlärm die Wohnlage belastet, sind es im Süden bestehende Gewerbebetriebe wie SMP-Peguform oder das Recyclingunternehmen Heine, die Schall und Gerüche emittieren. „Sie werden im genehmigten Bestand an dieser Stelle weiterarbeiten“, sagte Nießen. Deswegen müsste das Problem von der Planung gelöst werden. Die Stadtbaurätin verwies darauf, dass beide Ufer Fördergebiete seien. „Eine Erschließung solcher Problemlagen ist ohne öffentliche Förderung unmöglich“, sagte sie.

Lisa Onnens erste Skizze sieht vor, dass ein langes Gebäude entlang der Rheinstraße und ein höheres Gebäude Richtung Peguform die Wohnbebauung am Ufer schützen soll. In den „Riegeln“ soll nicht störendes Gewerbe einen Platz finden: Büros, Praxen und ähnliches. Dennoch bleibe Platz für etwa 240 Wohnungen in viergeschossigen Gebäuden mit Staffelgeschoss und mehreren höheren Gebäuden an der Einmündung des Küstenkanals in die Hunte (zehn, sieben und fünf Stockwerke).

Sie betonte, dass – entsprechend der städtischen Quotenregelung – trotz der exponierten Lage auch günstiger Wohnraum und Wohnungen für Asylbewerber entstehen werden. „Wir bauen – wie auf dem Nordufer – energetisch hochwertig, so dass der Gesamtpreis wegen der niedrigen Nebenkosten entscheidend ist. Das ist die Schraube, an der man drehen muss.“

Ab Juni wird sich die Politik mit der Bauleitplanung befassen. Bis der Bebauungsplan vorliegt, dürfte es Ende 2016 werden. Dann werden auf dieser Grundlage die Bauanträge bearbeitet – danach steht fest, wie genau gebaut wird. Sicher ist: „Am Ufer wird es eine öffentliche Promenade geben“, so Nießen .

In diesem Zusammenhang werden auch die Pläne von Maco-Chef Rolf Rabe bearbeitet, der sich auf seinem Areal direkt an der Brücke ein Hotel vorstellen kann. Und es klang an, dass auch das Areal an der Doktorsklappe möglicherweise neu bebaut wird.

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Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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