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Kampagne Für 40.000 Euro: So will Oldenburg Radler in die Spur bringen

24.11.2015

Oldenburg Die Stadtverwaltung steigt in die Verkehrserziehung ein: Eine Informationskampagne soll im nächsten Jahr über das richtige Verhalten bei unterschiedlicher Radverkehrsverführung aufklären. Es ist beabsichtigt, dafür 40 000 Euro im Rad- und Fußverkehrsprogramm für 2016 vorzusehen. Der Start der Kampagne sei für Mai oder Juni geplant. „Wir brauchen erst einen genehmigten Haushalt“, so Stadt-Sprecher Reinhard Schenke.

Die Kampagne geht auf eine Initiative der Grünen im Stadtrat zurück. Deren verkehrspolitischer Sprecher Sascha Brüggemann beklagt „immer noch große Unsicherheit und Wissenslücken in diesem Bereich“.

Auch die Stadtverwaltung sieht „nach wie vor hohen Informationsbedarf“, betont Dezernentin Gabriele Nießen. „Wo darf ich mit dem Rad auf die Fahrbahn, wo nicht?“, „Wo darf ich den Radweg in beide Richtungen benutzen?“, „Welche Regeln gelten auf einer Fahrradstraße?“ – das seien häufig gestellte Fragen.

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Vor allem seit Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht sind Radfahrer ins Schlingern geraten – hier für Klarheit zu sorgen, werde eines der zentralen Themen der Kampagne sein. Es solle deutlich werden, was sich an der Beschilderung ändert, erläuterte Reinhard Schenke. So sollen einige blaue Schilder, die bislang eine Radwegnutzung vorschreiben, abgebaut werden.

Zwar gebe es bundesweit zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema, räumt die Stadtverwaltung ein. Diese würden jedoch außerhalb der Fachöffentlichkeit kaum wahrgenommen.

Die Oldenburger Kampagne soll daher ersten Ideen zufolge die Erstellung eines Slogans und eines Flyers sowie Pressearbeit beinhalten, um Radlern in die richtige Spur zu verhelfen. Um tatsächlich eine größere Öffentlichkeit zu erreichen, sei auch daran gedacht, einen Kinospot drehen zu lassen, heißt es aus dem Verkehrsamt.

Mit der Erarbeitung eines Konzeptes und mit der Ausgestaltung will die Stadt eine externe Agentur beauftragen.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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