• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
06.05.2017

Oldenburg Bagger rollen, Mauern fallen, Bauschutt wird abtransportiert: Auf dem ehemaligen Gelände von Rhein-Umschlag am Hafen tut sich was. „Das Baufeld wird vorbereitet“, bestätigt Dirk Onnen vom Architekturbüro Onnen/Kubus Immobilien.

Was dort aber nun konkret gebaut werden soll, mag er nicht sagen. „Wir müssen noch den Weg durch die Politik gehen“, verweist der Geschäftsführer auf das gestalterische Mitspracherecht des Stadtrates. Umstritten ist vor allem ein mehrgeschossiger Bau an der Einmündung des Küstenkanals in die Hunte. Kubus hatte das etwa 3,15 Hektar große Ufergrundstück zwischen Amalienbrücke und Peguform von Rhein-Umschlag gekauft. Das Umschlagunternehmen ist an den Osthafen gezogen und hat das Gelände an der Rheinstraße freigemacht.

Es ist aber nur bedingt für die Wohnbebauung geeignet. Während im Norden der Bahnlärm die Wohnlage belastet, sind es im Süden bestehende Gewerbebetriebe wie SMP-Peguform oder das Recyclingunternehmen Heine, die Schall und Gerüche emittieren. Onnens Pläne sehen vor, dass ein langes Gebäude entlang der Rheinstraße und ein höheres Gebäude Richtung Peguform die Wohnbebauung am Ufer schützen soll. In den sogenannten „Riegeln“ sollen Büros, Praxen und ähnliches untergebracht werden. 240 Wohnungen sollen in viergeschossigen Gebäuden mit Staffelgeschoss und mehreren höheren Gebäuden an der Einmündung des Küstenkanals in die Hunte (zehn, sieben und fünf Stockwerke) untergebracht werden.

Auf Nachfrage der NWZ teilt Stadtsprecher Stephan Onnen mit, dass sich „für die Entwicklung des ehemaligen Rhein-Umschlag-Geländes im südlichen Teil des alten Stadthafens das Bauleitplanverfahren in vollem Gang befindet“. Derzeit bereite die Stadtverwaltung zusammen mit dem Vorhabenträger die öffentliche Auslegung vor. Im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen werde das Thema jedoch erst nach der Sommerpause wieder auf der Tagesordnung stehen. „Die Ausarbeitung der Unterlagen braucht seine Zeit“, sagt Stadträtin Gabriele Nießen. Ab 20. Mai 2018 nutzt das Staatstheater das Gelände für einige Wochen als Ausweichspielstätte, weil im Haupthaus Brandschutzarbeiten erledigt werden müssen.

Auch an der Doktorsklappe soll einiges passieren: Ein Investor will dort 95 Wohnungen in drei Mehr-Parteien-Häusern schaffen.