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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Spende: Achtjähriger das Leben gerettet

28.04.2010

OLDENBURG „Einem Menschen die Hoffnung zu geben, überleben zu können – es gibt nichts Sinnvolleres.“ Olimpia Paszkiewicz ist rundum glücklich und zufrieden. Mit ihrer Stammzellenspende hat sie einer acht Jahre alten Spanierin die Chance gegeben, den Kampf gegen die Leukämie zu gewinnen.

Mehr wird die 24 Jahre alte kaufmännische Auszubildende bei der Johanniter-Unfall-Hilfe über ihren „genetischen Zwilling“ auf der iberischen Halbinsel nicht erfahren, das verbieten die spanischen Gesetze. Doch auch so ist die gebürtige Polin froh, sich vor drei Jahren bei der Typisierungsaktion für Mike Schnase in Neuen Gymnasium beteiligt zu haben. „Den ersten Brief, dass ich als Spenderin in Frage komme, habe ich kurz nach Weihnachten bekommen. Die Stammzellen wurden dann Anfang Februar aus dem Blut herausgefiltert“, erzählt Olimpia Paszkiewicz weiter.

Die 24-Jährige ist die 124. Oldenburgerin, die Stammzellen oder Knochenmark gespendet hat, bestätigt Sonja Krohn von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). 11 289 Oldenburgerinnen und Oldenburger sind in der Datei registriert. Ein vergleichsweise hoher Prozentsatz. Deutschlandweit sind durchschnittlich 2,6 Prozent der Bevölkerung in der Kartei vertreten. Oldenburg liegt mit 6,8 Prozent ganz weit vorn. „Die Zahlen variieren regional stark“, räumt Krohn allerdings. Eine große Rolle spielen dabei Typisierungsaktionen für Menschen, die an Leukämie erkrankt sind. Wie für Mike Schnase vor drei Jahren. Auch das Engagement von Arbeitgebern wie beispielsweise der LzO und OLB ist nicht zu unterschätzen. Die Sparkasse bzw. Bank hatten unlängst ihre Mitarbeiter aufgefordert, sich typisieren zu lassen.

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Als Anerkennung ihres Engagements erhielt Olimpia Paszkiewicz von der DKMS eine Urkunde, die von Regionalvorstand Hans-Ulrich Diers und Personalchef Christian Rowold (beide Johanniter) überreicht wurde. Der Ortsverband Oldenburg der Johanniter hat sich übrigens fast komplett typisieren lassen.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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