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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ältestes Haus – schlaues Haus?

27.09.2008

OLDENBURG Eine Stadt, die im kommenden Jahr ganz der Wissenschaft gewidmet ist, sollte auch ein „Schlaues Haus“ besitzen. Findet Oberbürgermeister Gerd Schwandner und hat sich das älteste Haus Oldenburgs am Schloßplatz 16 als künftiges Schaufenster für Informationstechnologie zur Energieeinsparung und zum altersgerechten Wohnen sowie als Dauersitz der Tourismus GmbH ausgeguckt (die NWZ berichtete).

Die Ratspolitik indes hat noch recht große Bedenken, allein der Ankauf der ziemlich ramponierten Immobilie soll etwa 180 000 Euro kosten. Am Montag wird der Rat erneut darüber diskutieren.

Klaus Büscher, Leiter des Bauordnungsamtes, befürwortet die Übernahme bereits jetzt. „Das Gebäude hat für diesen Nutzungsansatz eine ideale Lage, hier kann ein Spannungsfeld von der Übermorgenstadt zur alten Stadt entstehen“, lauten seine Argumente. Man müsse zwar „Geld in die Hand nehmen“, wolle damit aber etwas Dauerhaftes schaffen, „keine Übergangslösung“.

Die Sanierung des Hauses Schloßplatz 16 wäre auch im Sinne von Friedrich Precht. Der Denkmalpfleger weiß seit der Untersuchung von Eichenhölzern aus dem Fachwerk, dass es „mit Sicherheit“ im Jahr 1592 errichtet wurde – 25 Jahre älter als das berühmtere Degode-Haus (das aber auf älteren Fundamenten steht).

Für Precht steht nicht nur deshalb fest: „Der Denkmalwert des Hauses Schloßplatz 16 ist wegen des frühen Baujahres, der Vollständigkeit der Konstruktion, der klassizistischen Veränderungen und der Dokumentation der ehemaligen Bauflucht außergewöhnlich hoch zu veranschlagen.“ Allerdings betont er, dass eine „grundlegende Instandsetzung dringend erforderlich“ sei.

Die SPD hat unterdessen ihre Position schon erklärt: „Grundsätzlich“ dafür, aber ein größeres finanzielles Engagement aus Steuermitteln komme derzeit nicht in Betracht.

Klaus Fricke
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