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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Interessengemeinschaft: Vorstand wurde gewählt

15.09.2018

Alexandersfeld Der Vorstand der Interessengemeinschaft (IG) Alexandersfeld hat sich nicht selbst ernannt, sondern wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung gewählt. Mit diesem Hinweis reagiert der Pressesprecher der IG, Dirk Jahn, auf Vorwürfe aus den Reihen der Mieter.

An der Versammlung am 23. September 2016 hätten 39 Mitglieder teilgenommen. Alle 39 abgebende Stimmen seien auf den derzeitigen Vorstand – Rebekka Jahn (Erste Vorsitzende), Heiko Schmidt (zweiter Vorsitzender) und Dirk Jahn (Pressesprecher) – entfallen. Am 23. März 2018 sei laut Protokoll der Vorstand einstimmig von allen 53 anwesenden Personen bestätigt worden. Seit Gründung der IG hätten sich bislang 69 von 97 Haushalten angeschlossen.

Anke Krause und Matthias Schöning, Mieter der Bima-Siedlung Alexandersfeld, hatten dem IG-Vorstand Versäumnisse im Zusammenhang mit Flüchtlingen, die in der Siedlung wohnen, vorgeworfen. In einem Leserbrief hatten sie von einem „selbstgewählten“ Vorstand gesprochen. Anke Krause und Matthias Schöning werfen dem IG-Vorstand vor, die Flüchtlinge nicht in Informationen zur Holzschutzmittelbelastung einbezogen zu haben. So sei die Flüchtlingsfamilie in der Nachbarschaft von Anke Krause weder zu einer entsprechenden Versammlung eingeladen noch über die Ergebnisse informiert worden.

IG-Sprecher Dirk Jahn weist diesen Vorwurf zurück. Man habe ausschließlich die Mieter informiert. Im Falle der beiden Flüchtlingsfamilien sei dies die Stadt Oldenburg, die die Bima-Häuser angemietet hat. Es sei nicht Aufgabe des IG-Vorstandes zu hinterfragen oder Mietern vorzuschreiben, wie sie mit der Information umgehen.

Anke Krause hatte sich für einen Verbleib der Flüchtlingsfamilie in ihrer Nachbarschaft ausgesprochen. Die Stadtverwaltung hatte die Familie ursprünglich aufgefordert, das Haus bis Ende August zu verlassen und eine neue Wohnung angeboten. Da die Familie jedoch im vertrauten Umfeld wohnen bleiben will, laufen derzeit Gespräche, ob die Familie selbst Mieter der Bima werden kann.

Warum die Stadtverwaltung alle ursprünglich sechs Flüchtlingsfamilien in der Bima-Siedlung Alexandersfeld zum Umzug aufgefordert hat, ist nicht klar. Es handele sich um eine vorbeugende Maßnahme, hatte ein Stadtsprecher im August erklärt. Die Familien hätten sich auch ohne Lindan-Skandal eine neue Wohnung suchen müssen, hatte der IG-Vorstand mitgeteilt. Bima und Stadt hatten gegenseitig Erklärungen voneinander gefordert.

Nach dem Fund giftiger Holzschutzmittelreste in Dachstühlen gibt es Sorgen vor erheblichen gesundheitlichen Gefahren für die Mieter. Die Bima sieht keine unmittelbare Gefahr und hat weitere Messungen angekündigt.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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