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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Altbau in der Stadt ist im Trend

02.07.2007

OLDENBURG Bei Kaffee und Kuchen unterhalten sich Uwe Sommer und Sabine auf der Heide mit dem Architekten Rainer Bölts. „Wir wollen selber bauen und wissen nicht, wie man da am Besten ran geht“, sagt auf der Heide. „Da bot es sich an, heute vorbei zu kommen.“

Am Sonntag hatten zum zweiten Mal vier Oldenburger Architekten zum Tag des offenen Architekturbüros eingeladen. Rainer Bölts verband den Anlass mit der Eröffnung seines Architekturladens.

„Der Laden ist ein ganz neues Konzept, das in Deutschland noch einzigartig ist“, erzählt er. „Ich habe bestimmte Öffnungszeiten, in denen man ohne Voranmeldung vorbei kommen kann, um sich beraten zu lassen – ganz unverbindlich. So möchte ich den Leuten die Schwellenangst nehmen.“

Architektur ist für Bölts mehr als nur Ästhetik: „Wir haben auch Verantwortung. Sowohl für den Bauherren, der in dem Haus leben soll, als auch für die Natur“, erklärt er. „Die Zukunft muss in einem Haus auch noch eine Chance haben.“

Das größte Interesse zeigten die Besucher an Altbausanierungen. „Die Leute wollen wieder in die historischen Kerne ziehen“, erzählt Jann Kruse vom Architekturbüro Kruse.

Auch Architekt Jürgen Hermann Reiners bemerkt ein großes Interesse an der Altbausanierung: „Immer mehr Menschen wollen in der Stadt leben, wo viel Altbau vorhanden ist“, berichtet er. „Vor allem das Klientel 50plus schätzt die kurzen Wege und das kulturelle und soziale Angebot der Stadt.“

Im Zusammenhang mit Sanierungen war auch die Energieeffizienz ein großes Thema. „Man kann da so viel machen“, sagt Dagmar Pommerening. „Man kann einen Altbau auf das Niveau eines Passivhauses, oder zumindest eines hochwärmegedämmten Hauses bringen.“

Insgesamt sind alle vier Architekten mit dem Tag des offenen Architekturbüros sehr zufrieden. „Ich hatte heute mehr Gespräche, als ich sie sonst in einem Monat am Telefon führe“, so Reiners.

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