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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Alternative zum Passivhaus

30.04.2008

OLDENBURG Eine Alternative zum Passivhaus, die nach Angaben der Initiatoren preislich attraktiver ist, haben mehrere regionale Unternehmen entwickelt und verwirklicht. Das Projekt „Vier Wände und ein Dach“ wird bis zum 9. Mai in der Kundenhalle der LzO am Berliner Platz präsentiert.

Das vom Oldenburger Architekturbüro Team-Ing2 entworfene Haus soll mit drei angeblichen „Weltneuheiten“ technischer Natur im Sommer 2008 realisiert werden. Mit einem Heizenergieverbrauch von etwa 35 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr erreiche man Passivhausniveau, sagte Architekt Jörg Meißner.

Bei den technischen Neuheiten gehe es nicht nur um Energieeinsparung, sondern auch um Flexibilität, sagte er zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag. Dazu gehört etwa eine klappbare Wand von Dorma-Hüppe (Ocholt), die Kai Blümel präsentierte: Sie verwandelt ein Gäste-WC in ein komplettes Gästebad mit Dusche. Zudem hat Dorma Glasschiebetüren mit Elektroantrieb entwickelt, die automatisch oder ferngesteuert flexible Raumgestaltung ermöglichen – etwa steter Wechsel zwischen offener und abgetrennter Küche.

Das Oldenburger Unternehmen Quare Novum Enterprises trägt eine Energieregelung in Echtzeit bei, die Schaltung von Geräten oder Heizung via PC/Internet oder Handy ebenso ermöglicht wie die Überwachung des Stromverbrauchs und „versteckter Verbräuche“, erläuterte Firmenchef Dave J. Boers.

Das Holz wird in Holzrahmenbauweise errichtet. Während die GSG ihr Passivhaus inklusive Grundstück für 420 000 Euro anbieten will, soll „Vier Wände und ein Dach“ zwischen 230 000 und 340 000 Euro koste.

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