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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Am Wallring hohe Schadstoff-Werte

14.08.2010

OLDENBURG Der Messcontainer für Schadstoffe in der Oldenburger Luft wird umziehen. Der bislang an der Nadorster Straße platzierte Container steht künftig am Heiligengeistwall. Hintergrund dieser Entscheidung: Bei der Frage, wie belastet die Oldenburger Luft wirklich ist, rücken nach dem Feinstaub nun die Stickoxide in den Fokus der Wissenschaftler. Anders als beim Feinstaub seien hier vermutlich Grenzwertüberschreitungen zu erwarten, teilten Vertreter des Luftmessnetzes Niedersachsen der Stadt mit. Die Konzentration dieser Luftschadstoffe ist nach ersten Messungen in der Stadt am Heiligengeistwall am höchsten – und nach den Maßgaben des Luftmessnetzes muss an dem „maßgeblich höchstbelasteten Straßenabschnitt“ gemessen werden.

Grenzwerte erreicht

Der Umweltausschuss des Stadtrates wurde jetzt darüber informiert, dass an einigen Stellen des Stadtgebietes erhöhte Stickoxid-Werte gemessen wurden. Neben dem Messcontainer an der Nadorster Straße, der Stickoxid-, Feinstaub- und Kohlenmonoxid-Werte erhebt, gibt es demnach drei weitere Stationen, an denen nur Stickoxide ermittelt werden: Heiligengeistwall, Schlosswall und Hauptstraße.

Seit 2010 gilt für Stickoxide, die u.a. Atemwegsreizungen und -schädigungen hervorrufen sowie die Entstehung von Saurem Regen und hohen Ozonwerten begünstigen, ein Grenzwert von im Jahresmittel 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Im Zeitraum von Mai bis Dezember 2009 wurde dieser Wert an zwei Mess-Stellen im Stadtgebiet übertroffen: Am Heiligengeistwall 2 (55 Mikrogramm) und am Schlosswall 16 (42 Mikrogramm). An der Hauptstraße 60 und am Messcontainer Nadorster Straße 69 lag er demgegenüber bei 36 Mikrogramm. Wissenschaftler sehen die zunehmende Zahl von Dieselfahrzeugen als Hauptursache für den Anstieg der Stickoxid-Werte. Nach Aussagen aus dem Bundesumweltministerium müssen Städte, in denen die Grenzwerte überschritten werden, bis 2015 sicherstellen, dass der Ausstoß der Gase reduziert wird. In Oldenburg soll nun die Entwicklung durch den neuen Standort des Containers genau im Auge behalten werden. Er soll auf einer Fläche vor der Hausnummer 3 seine neue Heimat finden.

Feinstaub rückt aus Fokus

Erst vor kurzem hatte die NWZ  aus dem für die Luftmessung zuständigen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim erfahren, dass es im Winter auch beim Feinstaub zu hohen Konzentrationen gekommen war. Die führten die Experten allerdings auf die Kombination von Kälte und stetigem Ostwind zurück und nicht auf lokale Emissionen in Oldenburg selbst. Deswegen sei nicht mit einem Überschreiten der Jahreswerte zu rechnen, hieß es.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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