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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ärger: Anlieger beklagt Verkehr in Straße Unterm Berg

10.10.2015

Donnerschwee „So schlimm wie in diesem Jahr war es noch nie“: Joachim Dabisch leidet unter dem starken Verkehr, der an den Kramermarkttagen durch die Straße „Unterm Berg“ fließt. „Der Stadt Oldenburg ist wohl nicht erst seit gestern bekannt, dass infolge von größeren Bauvorhaben das Parkplatzgelände auf dem Weser-Ems-Hallen-Gelände erheblich geschrumpft ist“, schreibt der Anwohner in einem Brief an die NWZ . „Die Stadt ist ihrer Planungspflicht in keinster Weise nachgekommen und verlagert die Parkplatzproblematik in nahezu dreister Offenheit auf die Bürgerinnen und Bürger der anliegenden Wohngebiete“, heißt es darin weiter.

Wenn behauptet werde, dass bei einer Überbelegung des WEH-Parkplatzes der Verkehr über Wehdestraße und Maastrichter Straße umgeleitet werde, so stimmte dies besonders am ersten Kramermarkt-Wochenende nicht. Zwar wurde die Zufahrt zum Parkplatz durch eine Barriere und einen Mitarbeiter der Stadt versperrt, dafür aber der gesamte Parksuchverkehr durch das Wohngebiet der Straße Unterm Berg geleitet. Auf einen Vorschlag an den Mitarbeiter, die gesamte Zufahrt an der Abzweigung Donnerschweer Straße zu sperren, wurde dieser patzig, schildert Dabisch die Situation weiter. Dies sei Aufgabe der Polizei und nicht der Stadt, habe der Mann gemeint. In der Folge hätten die Autofahrer auch die Bürgersteige der Straße Unterm Berg als Fahrbahn genutzt.

Die Stadt weist die Vorwürfe zurück. „Durch den Ausbau der Wehdestraße ergeben sich in diesem Jahr während des Kramermarktes besondere Herausforderungen zur Abwicklung des erheblichen Besucherverkehrs im Bereich der Weser-Ems-Halle“, schreibt Stadtsprecher Reinhard Schenke. Vielmehr wurde mit einem erheblichen Aufwand eine provisorische Fahrgasse zur Einrichtung einer Einbahnregelung in der Wehdestraße zu den Parkflächen auf den Betriebsgrundstücken des OOWV und der Firma Agravis am Stau hergerichtet. Mit mobilen LED-Tafeln werde der Parksuchverkehr flexibel zu den verschiedenen Parkflächen im Bereich des Veranstaltungsgeländes gelenkt. Die vorgeschlagene Führung des ÖPNV über den Straßenzug Maastrichter Straße/Straßburger Straße und die Sperrung der Straße Unterm Berg für den Besucherverkehr würde zu weiteren erheblichen Rückstaus in dem Straßenzug und den weiteren zuführenden Straßen führen und auch die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofes nachhaltig verschlechtern.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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