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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Apple revolutioniert Handy-Nutzung

17.01.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-01-17T05:12:43Z 280 158

Technik:
Apple revolutioniert Handy-Nutzung

Oldenburg „Wir werden das Telefon neu erfinden“, sagte Apple-Mitbegründer und ehemaliger CEO Steve Jobs bei der Vorstellung des ersten iPhones im Januar 2007. „Damals war es eine Sensation“, so Manuel Sandstede, Inhaber des Unternehmens „iEmergency“, das Smartphones aller Art repariert. Er ist bereits seit neun Jahren iPhone-Besitzer, auch beim Hype um das erste Apple-Handy war er dabei. Damals überzeugte besonders der einwandfrei funktionierende Touchscreen. Und die Begeisterung ebbt nicht ab: Noch heute campen jedes Jahr aufs Neue iPhone-Fans vor Elektronikgeschäften, um als erste das neueste Smartphone in den Händen halten zu können. Den langjährigen Erfolg des Gerätes erklärt der Handy-Reparateur durch die Zuverlässigkeit und das sichere Betriebssystem „iOS“. „Meistens funktioniert es zu 100 Prozent.“

Computerrevolution

„Es ist auch in jeder meiner Führungen Thema“, sagt Thiemo Eddiks, erster Vorsitzender des Oldenburger Computer Museums. Zwei bis drei Revolutionen gab es in der Computerentwicklung der vergangenen 30 Jahre, dazu zählt laut Eddiks das iPhone. In den 1960ern kamen die ersten Computer zu Arbeitszwecken auf den Markt – ein Laie konnte sie noch nicht bedienen. Danach gab es jedoch die Computer für Zuhause. In den 80er Jahren spielte Apple auf dem Markt mit und brachte den Macintosh heraus – die nächste Revolution war dann im Jahr 2007 das Apple iPhone, so Eddiks.

Technische Neuerungen

Andere Hersteller haben es schon vorher versucht, ein Gerät zu entwickeln, das den Zugriff aufs Internet, Telefon und Musik vereint – Apple hat es als erstes Unternehmen geschafft. Zudem sei es einfach zu bedienen, auch technisch ungelernte Menschen könnten die Handhabung verstehen, so Eddiks, der seit zehn Jahren iPhone-Besitzer ist.

Auch die Benutzerfreundlichkeit ist besonders bei Schülern beliebt. „Ich komme mit anderen Smartphones nicht klar“, sagt etwa Schülerin Laura (16). Ihre Freundin Samira (19) stimmt zu, auch ihr gefällt das Apple-Handy am besten.

Mit jedem neuen iPhone-Modell gibt es technische und optische Veränderungen: „Apple war immer schon gut darin, für technische Neuerungen alte Zöpfe abzuschneiden “, sagt Eddiks. Einige Updates sorgen allerdings jedes Jahr für Gesprächsstoff. Eine Neuerung kritisiert auch Sandstede: „Beim iPhone 6 ist der Powerbutton an der Seite, oben hätte es auch gepasst.“ Vor allem beim Fotografieren im Querformat tippt der „iEmergency“-Inhaber immer wieder auf den Powerbutton und anstatt ein Foto zu machen, landet das Handy dann im Standby-Modus.

Für Aufregung sorgte ein Update, das mit dem iPhone 7 im vergangenen Herbst vorgestellt wurde, denn eine altbewährte Technik fehlt: Den Zugang für Kopfhörer gibt es nicht mehr. Wer Musik hören will, muss den Eingang des Aufladekabels benutzen. Sandstede kann die Aufregung nicht nachvollziehen. „Die Tonqualität ist viel besser.“ Genügend Gerüchte über das neue Modell, das iPhone 8, gibt es schon jetzt. Das Smartphone soll in diesem Jahr vorgestellt werden.

„WhatsApp“ stark genutzt

Bei so vielen Funktionen stellt sich die Frage, ob jüngere Nutzer das Handy überhaupt noch zum Telefonieren nutzen. Die 16-jährige Sophie braucht es nur hin und wieder, um jemanden anzurufen – die Sprachfunktion in „WhatsApp“ ist bei ihr beliebter. Neben der Nachrichten App nutzt die Schülerin ihr Handy hauptsächlich für Instagram und Snapchat. Auch für die Schularbeiten lässt sich das Smartphone einsetzen. „Wenn man auf dem MacBook etwas für die Schule gemacht hat, kann man es direkt auf das iPhone laden.“ Im normalen Schulbetrieb darf es allerdings nicht benutzt werden, nur in der Mittagspause.

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