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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Architektur-Startschuss für Hafencity Süd

15.07.2016

Oldenburg 1979 startete Rolf Rabe seine Einzelhandelskarriere an der Emsstraße – in den Hallen der ehemaligen Steppdecken-Fabrik Hammer. Heute ist er mit seinem Sohn Alessandro Chef einer Handelsgruppe, die neben großen Möbelhäusern in Berlin und Magdeburg Schiffs- und Hotelbeteiligungen sowie einen Groß- und Internethandel umfasst.

Die Decken-Fabrik ist längst abgerissen – und dennoch hat der Unternehmer aus Leidenschaft seine Wurzeln stets im Blick: Die Zentrale der Gruppe sitzt weiter an der Emsstraße, und wenn statt Maco-Möbel seit 2009 Poco Domäne Möbel-Platzhirsch ist (in einem Gebäude, das Maco gehört), schlägt das Herz von Rolf Rabe für das Fachhandelszentrum zwischen Nordstraße, Stedinger Straße und Hunte.

Und das mit Stolz: „Die Kundenstruktur hat sich verändert. Sie ist mittelständischer geworden“, resümiert Rabe nach nahezu zehn Jahren ununterbrochener Investitionen in Struktur und Einzelhandelsgebäude. Dadurch haben sich auch viele Dienstleister auf dem Areal angesiedelt: Eine Musicalschule, eine Tanzschule und ein Fitness-Studio beispielsweise.

„Das hat dafür gesorgt, dass hier richtig Leben stattfindet“, sagt Rabe zufrieden. Das gilt auch für das erweiterte Café von Müller-Egerer, dessen Außenplätze trotz des Blicks auf einen Parkplatz immer stark frequentiert sind. Es hat sich ebenso vergrößert wie der Netto-Markt, der Rabe von signifikanten Umsatzzuwächsen nach dem Umbau berichtet hat.

Derzeit erweitert Rabe den Bau für das Fitness-Studio „Benefit“, das steten Zulauf hat. Dort, wo bis Mitte vorigen Jahres „Reifen Günther“ sein Domizil hatte (inzwischen an der Holler Landstraße zu Hause), wächst derzeit ein 2100-Quadratmeter-Bau in die Höhe – eine Erweiterung für die Sportstätte, die damit ihre Fläche mehr als verdoppelt. Und: „Das erste Bauwerk der Hafencity Süd“, berichtet Rabe, der stolz die Architektur präsentiert. Wie bei den anderen Gebäuden ringsherum wird auch dieses im Besitz der Maco-Gruppe sein, die es an den Betreiber vermietet. „Vom Einzelhändler zum Projektentwickler“, wie Rabe den Wandel seiner Rolle in Osternburg einst beschrieb.

Für die Zukunft hat er durchaus weitere Pläne. So gehört ihm ein Grundstück direkt an der Amalienbrücke, für die er im Zusammenhang mit der Hafencity-Süd Neubaupläne hegt. Und er hatte immer wieder ein Hotel mit einem Parkhaus ins Gespräch gebracht, das über eine Zufahrt direkt von der Amalienbrücke angefahren werden soll. „Derzeit arbeitet ein Gestaltungsbeirat an der städtebaulichen Feinplanung für das Gebiet“, sagt Rabe. Entschieden sei noch nichts.

Die geplante Bebauung am südlichen Hunteufer wird für mehr Bewohner und damit für mehr Einzelhandelsnachfrage sorgen, ist sich Rabe sicher. Das könnte für weiteren Schwung und Zuwachs in der Maco-City sorgen – der allerdings mit der Stadt und ihrem Einzelhandelsentwicklungskonzept abgeglichen werden muss. Die Entwicklung am Hunteufer, so Rabe, stimme ihn in dieser Hinsicht zuversichtlich.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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