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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Artcafé soll nur Bistro sein – Pächterin gekündigt

10.01.2017

Oldenburg Derzeit ist das Artcafé das einzige Museumscafé in der Stadt Oldenburg. Viele lieben es vor allem im Sommer, weil der kleine Garten ein besonderes und citynahes Idyll bietet. Bis auf den allerletzten Platz gefüllt ist es, wenn im Frühjahr und im Herbst das Nordwestradio dort zum Interview mit bekannten Gästen aus Politik oder TV und Theater einlädt.

Seit 2003 ist Tima Dittert Pächterin des gastronomischen Betriebs, der für die Gäste des Stadtmuseums und Janssen-Museums als Bistro Snacks, Getränke, Frühstück und Kuchen anbietet. Sie war zuvor Assistentin der Geschäftsführung im nahegelegenen „Zocalo“.

Welchen Umfang das gastronomische Angebot umfasst, war immer auch wieder Thema im Kulturausschuss, ebenso die Ausstattung mit Bistro-und anderem Mobiliar. Jetzt hat die unterschiedliche Vorstellung von der Gestaltung des gastronomischen Angebots dazu geführt, dass die Stadt für das Café im Museum einen neuen Pächter oder eine neue Pächterin sucht.

Keine Einigung

Das bisherige Pachtverhältnis endet zum 30. April und wurde laut Stadt fristgerecht gekündigt. „Wir haben uns trotz mehrerer Gespräche nicht über ein Betriebskonzept verständigen können“, erklärt dazu auf Anfrage der NWZ Stadtsprecher Reinhard Schenke. Dabei geht es vor allem um die unterschiedlichen Vorstellungen von Funktion und Umfang beim Betrieb des Museumscafés. Aus Sicht der Stadt soll es ein Bistro-Betrieb sein. Gibt es zu viele Abendveranstaltungen, sieht man den Betrieb der Museen – abendliche Vorträge, Diskussionen und ähnliches – gefährdet.

Gut geführte Museumscafés erfreuen sich bei Gästen großer Beliebtheit. Bei gut besuchten Ausstellungen kommen die Gäste auch von weiter her und freuen sich, wenn sie vor oder aber vor allem auch nach dem Gang durch die Ausstellung, alles noch einmal Revue passieren lassen können. Dazu lädt das Café im Janssen- und Stadtmuseum mit seiner hohen Decke und dem Blick in den Garten ein. Oft genug ist es eine Herausforderung, Museumsgastronomie wirtschaftlich am Markt zu führen: Manche sind zu klein, als dass die Zahl der Tische ein einträgliches Auskommen bietet, bei anderen gibt es große Restriktionen.

Schlosscafé schwierig

Wie schwierig das Thema Museumsgastronomie ist, beweist in Oldenburg wohl vor allem das Café im Oldenburger Schloss: Kaum ein Pächter oder eine Pächterin hat es dort sehr lange ausgehalten. Und dazu zählten auch versierte Anbieter, die das Handtuch nach drei Jahren geschmissen haben. An diesem Mittwoch tagt der Kulturausschuss ab 16.30 Uhr im Alten Rathaus. Da geht es um die Situation der freien Kulturszene, um die Mitarbeiter des Staatstheaters sowie um einen kulturpolitischen Diskurs über die Partizipation an dem kulturellen Leben in der Stadt durch Digitalisierung. Bestimmt wird da auch die Situation der Museumscafés Thema sein.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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