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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Atmosphäre nicht als Niemandsland betrachten

29.07.2015

Oldenburg Die sechste Ausgabe der Werkstatt Zukunft im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters befasste sich mit dem Thema „Klimagerechtigkeit“. Eines der Ergebnisse: Der Klimawandel ist nicht gerecht. „Die Menschen, die unter ihm existenziell leiden, haben ihn nicht verursacht. Das muss sich ändern“, bilanzierte Andreas Büttner von den Veranstaltern.

Stefan Tuschen von Misereor plädierte in seinem Einführungsvortrag dafür, dass endlich Schluss damit sein müsse, die Atmosphäre als Niemandsland zu betrachten, in dem jeder seinen CO2-Müll folgenlos ablagern könne. Klima sei ein Gemeingut. Die Gäste nahmen auf die Gemeingüter Bezug: Schülerin Lydia Klein etwa machte es Angst, wie verantwortungslos die Menschheit mit dem Klimakiller Kohlendioxid umgeht. Abiturientin Elisa Reineke sagte, es sei schwierig, jüngere Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Emmanuel Noglo von der Norddeutschen Mission beruhigte beide, als er vorschlug, Menschen weltweit konsequent zu informieren.

Josefine Wohlrab sprach für die „fossil-free“-Bewegung, einen neuen Zusammenschluss, der das Geschäft mit „dreckigen“ Geldanlagen beenden möchten. Sie fordern von öffentlichen Institutionen wie Kirchen, Universitäten oder Städten, ihre Geldanlagen, Aktien und Fonds aus fossilen Brennstoffunternehmen zu desinvestieren und diese stattdessen in Erneuerbaren Energien anzulegen.

Klaus Hagedorn vom Forum St. Peter sagte stellvertretend für die Klima-Allianz Oldenburg , ein neuer Lebensstil müsse her: Wir alle müssten lernen, klimarelevante Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen. Konkret: mehr Rechte für die Armen und das Ende von Öl und Kohle.

Zur Veranstaltung hat Werkstatt Zukunft bei Oldenburg eins eine TV-Sendung gebracht, die auch im Internet angeschaut werden kann:


     www.werkstatt-zukunft.org 
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