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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Autofahrer müssen Rücksicht nehmen

18.10.2011

„Viele sehen an Ampeln rot“ (Ð  vom 12. Oktober)

Ich bedanke mich für Ihren Bericht in der NWZ  vom heutigen Tage.

Ich bin auch schon sehr oft bei der Stadt vorstellig geworden, aber da wird man wie ein dummer Junge behandelt. Aber Sie sollten sich mal eine Viertelstunde am Lappan hinstellen, da werden Sie sehen, wie die Fußgänger behandelt werden, selbst Busse blockieren den Fußgängerüberweg, PKW sind der Regelfall. Geht man dann zur VWG und sagt die Kennzeichen der Busse und hofft auf eine richtige Antwort, bekommt man genauso eine dumme Antwort wie bei der Stadt. Bei der Polizei war ich auch schon, die schiebt diese Situation auf die Stadt, da die Stadt für den „ruhenden Verkehr“ zuständig sei.

Oldenburg wirbt ja mit der Übermorgenstadt – vielleicht ist es so, dass Oldenburg dann keine Fußgänger mehr haben will.

Werner Heidmeier, Oldenburg

Sie sprachen vielen Fußgängern aus der Seele und nicht nur den älteren Herrschaften. Ich bin jetzt 65 Jahre, kann noch zügig laufen, aber das ist an manchen Ampeln nicht zu bewerkstelligen. Ich möchte Ihnen noch eine weitere nennen, die in meiner Nähe liegt, und zwar an der Kreuzung Cloppenburger Str./Stedingerstr./Bremerstr. An dieser Kreuzung findet viel Autoverkehr statt.

Es wäre gut, wenn die NWZ  solche Punkte sammelt und der entsprechenden städtischen Institution zum Verbessern vorlegt.

Marie-Luise de Roma, Oldenburg

Das Problem ist doch nicht eine zu kurze Grünphase für Fußgänger, denn jeder weiß (oder sollte es wissen): Wechselt die Fußgängerampel auf rot, heißt es für die Fußgänger, die sich noch auf der Fahrbahn befinden, normal weitergehen. Dies muss man den älteren ängstlichen Menschen vermitteln, so wie man es schon lange den Kindern in den Kindergärten vermittelt. Ein Problem kann es nur da geben, wo nach dem Wechsel auf Rot für Fußgänger der Querverkehr zu schnell Grünlicht bekommt. Die Forderung muss also lauten: Gebt dem Querverkehr nach dem Wechsel von Rot für Fußgänger nicht zu schnell Grünlicht, damit auch der langsamste Verkehrsteilnehmer die Fahrbahn sicher überqueren kann.

Werner Birken, Wiefelstede

Ja, aber dadurch soll man sich nicht irritieren lassen.

Dieser Beitrag veranlasst mich wieder, dazu meinen Kommentar zu geben.

Wenn ich bei Fußgänger-Grün die Straße zur Überquerung betrete, habe ich das Recht, die Straße nach meinen Möglichkeiten zu überqueren. D.h. die Autofahrer haben Rücksicht auf eventuell behinderte Fußgänger zu nehmen.

Wenn sich vorwiegend Senioren in dieser Situation irritiert und bedroht fühlen, dann kommt das wahrscheinlich noch aus der Zeit der Rechtsprechung, als es allein um Schuld oder Nichtschuld ging, d.h. bei Rot bin ich schuld und bei Grün darf ich, ich habe Recht. Aber bei einem Miteinander ist es auch so, dass ich bei Rot noch darf und bei Grün nicht auf jeden Fall Recht habe.

In England entschärft man diese Situation, z.B. so, dass die Autofahrer nach Ablauf der Grünphase der Fußgänger für ca. weitere zehn Sekunden gelbes Blinklicht bekommen, bevor die Ampel auf Grün umschaltet. D.h. sie haben so lange zu warten, bis der langsamste Fußgänger die Fahrbahn überquert hat.

Andererseits hat diese Methode den Vorteil, dass außerhalb der Stoßzeiten, wenn bei automatischen Ampeln kein Fußgänger die Fahrbahn queren möchte, die Autofahrer schon nach kurzer Grünphase der Fußgänger bei gelbem Blinklicht weiterfahren können.

Fazit: Unsere Verkehrsplaner sollten auch einmal über den Tellerrand sehen, wie das die anderen machen.

Holger Wessels, Hude

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