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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bahn bedroht schönes Stadtbild

10.09.2019
Betrifft: „Klagt die Stadt gegen den Bahn-Ausbau?“ (NWZ vom 24. August), „Stadt prüft Erfolg einer Bahn-Klage“ (NWZ vom 29. August), und „Stadt soll wegen Versäumnissen gegen Bahn klagen“ (NWZ vom 4. September)

Wer hält die Fäden in der Hand, im Verwirrspiel Bahnausbau versus Bahnumfahrung – und vor allem, wer könnte ein Interesse daran haben, Fakten nicht öffentlich zu machen?

Wie verträgt sich die Aussage des Bahn-Beauftragten im Bahnausschuss: „es werden weniger Züge fahren als erwartet“ mit der Berichterstattung der NWZ, wonach Wilhelmshaven der einzige Hafen Deutschlands ist, in dem die neuen überdimensionierten Container künftig entladen und geladen werden können, bzw. was passiert, sollte die Landesregierung in ihren Bemühungen in W’haven einen Flüssiggasterminal zu installieren, Erfolg haben? Es ist kaum zu glauben, dass Fakten geschaffen werden sollen, auf Grundlagen, die jeder Grundlage entbehren. Ebenso ungeklärt geblieben ist eine allen zugängliche Berechnung, dass eine Umfahrung sich möglicherweise tatsächlich kostengünstiger gestaltet als der Ausbau.

Man muss sich langsam fragen, welch ein Amtsverständnis ein OB und seine Stadtverwaltung haben müssen, um bei mehr als 9000 privaten Einwänden und Klagebereitschaften für eine Umfahrung der Bahn, nicht bereit zu sein ihre Bürger zu unterstützen und sich dem Klageweg anzuschließen. Möglicherweise aus Angst vor Sanktionen der Bahn? Offensichtlich ist man bereit, dafür eine jetzt noch liebenswerte Stadt zu opfern.

Anita Koeppler
Oldenburg

Schnellstens sollen ca. 3000 Bäume im Oldenburger Stadtgebiet verschwinden, welch ein Frevel. An der Bahnstrecke nach Wilhelmshaven will das die Bahn so. Obwohl meines Erachtens noch eine andere Möglichkeit bestehen würde. Dafür bekommt man eine vier Meter hohe Wand! Was für ein Schwachsinn.

Ich bin auf die Meinung der Parteien, vor allem der Grünen, gespannt. Was sagt die Stadt dazu? Franz Norrenbrocks Stellungnahme, als 1. Vorsitzender des Bürgervereins Bürgerfelde, würde mich auch noch interessieren.

Sande bekommt eine neue Umgehungs-Trasse. Warum? Vielleicht braucht man Minister die dabei helfen? Herr Lies ist ja schon immer gegen eine neue Trasse um Oldenburg gewesen. Für Sande war er auf jeden Fall dafür, oder?

Die meisten Bürger wissen gar nicht, welch gefährliche Güter die Bahn bereits heute durch Oldenburg transportiert. Ich bin sicher, dass in den nächsten Jahren die Pferdemarktbrücken ihren „Geist aufgeben“ werden. Und dann?Lasst uns das schöne Oldenburg nicht kaputt machen. Lauft Sturm dagegen und geht zur Informationsveranstaltung der IBO am Freitag, 13. September 2019 um 19.30 Uhr im PFL.

Zum Schluss: Die Bahn will uns weismachen, dass in den nächsten Jahren weniger Züge fahren. Wie man hört, plant man aber die zweite Stufe des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven. Wie soll das denn gehen.

Verhindert die Oldenburger Katastrophe. Raus mit den Güterzügen aus Oldenburg und kämpft für die neue Trasse um Oldenburg herum.

Horst Klemmer
Oldenburg

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