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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bahn bessert Gleise aus – nächtliche Störung möglich

27.02.2017

Oldenburg Die Deutsche Bahn bessert in diesen Wochen wieder an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Gleise aus – und warnt Anwohner vorsorglich vor möglichen Störungen. Bis zum 13. April würden Schienenbefestigungen ausgebessert, kündigte ein Sprecher an. Die Arbeiten seien hauptsächlich tagsüber in den Zugpausen eingeplant. „Einzelne Arbeiten in der Nacht sind unter Umständen nicht zu vermeiden“, erklärte die Bahn.

Konkret betroffen war in der Nacht auf Samstag der Bereich um den Karuschenweg in Ofenerdiek. Eine schadhafte Schiene in der Länge von 13,15 Metern sei ausgebaut worden, berichtete Bauleiter André Hüttig, Technischer Berechtigter der Bahn. Anschließend sei eine neue Schiene verlegt und verspannt worden. Anschließend sei eine weitere Schiene, etwa 20 Meter weiter, ebenfalls ersetzt worden. Die Strecke war zwischen Mitternacht und 5 Uhr am Morgen gesperrt; der Zugverkehr sei nicht betroffen gewesen. Mit Hilfe eines Schienenfahrzeugs waren Material und Werkzeug herbeitransportiert worden. Neben dem Bauleiter und Schienfahrzeugführer waren drei Gleisarbeiter und zwei Schweißer an dem Einsatz beteiligt.

Ein weiterer nächtlicher Einsatz steht am Wochenende 18. bis 20. März bevor. Dann wird, wie bereits angekündigt, der Bahnübergang Alexanderstraße saniert. Dieses Wochenende sei gewählt worden, um die ohnehin erforderliche Sperrung der Alexanderstraße im Rahmen der Abrissarbeiten an der Autobahnbrücke zu nutzen, erklärte ein Bahn-Sprecher. Das heißt, dass zeitgleich mit dem Abriss der ersten Hälfte der Autobahnbrücke auch der wenige hundert Meter entfernte Bahnübergang saniert wird.

Dieser Übergang ist holprig und in einem baulich schlechten Zustand. Die Sanierung steht nicht im Zusammenhang mit den Plänen der Bahn zum Ausbau der Stadtstrecke. Ob und wann der sogenannte höhengleiche Bahnübergang verschwindet, ist offen.

Da die Schranken bereits jetzt längere Zeit am Tag geschlossen sind und den Verkehr behindern, ist eine sogenannte Troglösung im Gespräch. Dabei würde die Straße unter den Gleisen hindurchgeführt. Die Pläne werden im Rahmen des Ausbaus der Stadtstrecke geprüft.

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