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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bahnausbau sollte nicht behindert werden

29.10.2019
Betrifft: „Stadt will gegen Bahn klagen“; über den Rechtsstreit wegen des geplanten Bahnausbaus (NWZ vom 24. September)

Die Stadt bleibt ihrer Realitätsferne treu: Anstatt endlich mit Nachdruck auf die überfällige Einrichtung von Stadtteilhaltepunkten für den Schienenpersonennahverkehr – unter anderem in Ofenerdiek – hinzuwirken, begreift man im Rathaus die Eisenbahn weiterhin als Feind und ignoriert dabei geflissentlich, dass Landes- und Bundespolitik längst einräumen, der Güterverkehr zum Jade-Weser-Port entwickele sich deutlich schleppender als erwartet. Es ist ein Skandal, dass weiterhin kleinen Gruppen unentwegter Wutbürger in diesem Umfang Gewicht und Steuergeld eingeräumt werden.

Martin Dürkop
Oldenburg

Es vergeht seit Jahren kein Morgen, dass Tausende von Pendlern, die ökologisch mit Fahrrad und Zug nach oder aus Oldenburg zur Arbeit, zur Schule, zur Universität oder zu wichtigen gerichtlichen oder ärztlichen Terminen fahren wollen, immer wieder unzumutbare Verspätungen der Züge hinnehmen müssen.

Wer an diesem Desaster Schuld ist, ist nicht die Bahn, sondern ein städtischer Bahnausschuss. Die Zentralisierung des Verkehrs in den 70er und 90er Jahren, die Abschaffung der Straßenbahn verschaffen auf den Einfallstraßen nach Oldenburg immer wieder unerträgliches Chaos mit immensen CO2-Ausstoß. 21 000 Euro sollen nun noch für Gutachten und Anwaltskosten ausgegeben werden, um gegen die Pläne der Bahn vorzugehen!

Der ökologische und ökonomische Schaden für die Stadt ist immens! Elektrifizierung, Dezentralisierung, Maßnahmen für Rettungsmaßnahmen und die Umgehungstrasse für Güterverkehr müssen mittlerweile als erweiterte Vorschläge zum Trassenausbau angesehen werden.

Doch allein 820 Hausbesitzer werden ausgerechnet von den Grünen und Linken, die lautesten Bahnausbau-Gegner, lobbyistisch vertreten. Pendler, die wissenschaftlichen und ökonomischen Beziehungen zu den Niederlanden sowie der sinnvolle Ausbau einer ökologischen Infrastruktur (...) werden von dieser Stadtpolitik verhindert.

Cordula Behrens
Wardenburg

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