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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

VERSAMMLUNG: Bahnlinie bleibt Dauerthema

17.10.2009

OFENERDIEK Viele Fragen und ein großes Thema: Der Bürger- und Gartenbauverein Ofenerdiek hatte am Donnerstagabend Ratspolitiker zur sogenannten Elefantenrunde eingeladen. Margrit Conty, Werner Kaps (beide SPD), Klaus-Dieter Reinking (FDP), Rolf Grösch (Grüne) und Hans-Henning Adler (Linke) stellten sich den Fragen der rund 50 Vereinsmitglieder im Ofenerdieker Krug und mussten feststellen, dass der Aufreger Nummer eins im Stadtteil immer noch die Bahnlinie ist.

Frustration ist groß

„Das Thema brennt uns gewaltig unter den Nägeln“, sagte der Vereinsvorsitzende Hans-Gerd Tabke. Besonders das Hin und Her um Lärmschutz – ja oder nein, wann und in welchem Umfang – nervt die Anwohner. „Wir wissen noch nicht mal, was von den Versprechen der Bahn zu halten ist“, sagte auch Grösch und forderte daher eine regionale Zusammenarbeit über Oldenburg hinaus. „Eine Kommune allein kann nicht viel machen.“

Auch die alte Diskussion über eine Umgehungstrasse keimte erneut auf. Sie wird von den meisten Ofenerdiekern als unumgänglich angesehen, da der Zugverkehr vom Jade-Weser-Port über die Stadtroute langfristig nicht aufzufangen sei. „Der Rat kann keine Umgehungstrasse planen“, bemerkte dazu Conty. „Der Rat kann nur darauf drängen, dass die vor der Wahl gemachten Zusagen eingehalten werden.“ Und Grösch ergänzte: „Wenn wir die zugesagten Maßnahmen bis 2015 bekommen, haben wir viel erreicht. Bei der Umgehungstrasse wird uns keiner helfen.“ Anders sah das Adler und brachte erneut den Vorschlag der Umgehung entlang des Autobahnrings ins Spiel.

Lösungen zum Bahn-Problem gab es an diesem Abend nicht, statt dessen die Erkenntnis, dass die Frustration der Anwohner bereits ziemlich groß ist. Die Argumente seien genau die gleichen wie bei vorigen Diskussionen, bemerkte ein Vereinsmitglied. Er schlug Protestaktionen vor und war mit dieser Idee nicht der einzige.

Neben dem Streitthema Nummer eins konnten aber andere Fragen geklärt werden. So teilten die Ratsmitglieder mit, dass die vom Bürgerverein angeregte offizielle Benennung des Weges an der Ofenerdieker Schule in Schoolpadd von der Verwaltung nicht gewollt sei. „Man will vermeiden, dass zu viele Namen im Straßenregister vorkommen“, so Reinking. Die Idee einer inoffiziellen Namensgebung mit eigenem Straßenschild befanden die Politiker allerdings für gut. „So eine private Initiative ist zu begrüßen“, lobte Kaps.

Neben Kritik auch Lob

Die Nachfrage nach einem Ausbau der Straße Am Strehl konnte nicht eindeutig geklärt werden. „Er steht im Investitionsplan drin, aber da steht viel drin“, so Conty. „Ich wage die Prognose, dass er 2010 nicht ausgebaut wird.“ Auch Grösch meinte, dass das Projekt wohl erst angeschoben werde, wenn eine deutliche Mehrheit der Anwohner dahinterstehen würde.

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Daneben gab es aber auch Lob. Die Leiterin der Stadtteilbibliothek Angelika Jobst war hocherfreut über den Beschluss, die Bibliothek auszubauen.

Aktuelle Informationen zum Bahnlärm in Oldenburg finden Sie in unserem NWZ-Spezial.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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