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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bau für bildschöne Entwicklung

13.08.2016

Oldenburg Es gab viele schöne Bilder am Freitagnachmittag am Meerweg zu sehen. Aber dafür ist Europas größter Fotodienstleister ja auch zuständig. Eines der Schönsten gab es gleich zum Auftakt des Richtfests für das neue Gebäude, in dem 170 Mitarbeiter Platz finden werden. Als auf die Frage des Vorstandsvorsitzenden Dr. Rolf Hollander, ob auch einige Nachbarn gekommen seien, sich in den hinteren Reihen eine große Gruppe zu erkennen gab. Es war ein sympathisches Bild, das die Verwurzelung des riesigen Unternehmens, das 3400 Mitarbeiter beschäftigt (davon 900 am Meerweg) in den Stadtteil Kreyenbrück und sein direktes Umfeld zeigt.

Passend erinnerte Hollander den Oberbürgermeister daran, einen guten Teil der Gewerbesteuereinnahmen, die der Stadt durch Cewe zufließen, dem Stadtteil zugute kommen zu lassen. Der Oberbürgermeister klang nach offenem Ohr: „Cewe ist ein tolles Unternehmen für Oldenburg – mit seinen Arbeitsplätzen, den Steuereinnahmen, der Ausbildung, dem Engagement in der Fachkräfteinitiative und für Kultur und Sport.“

Der Grundstein für das dreigeschossige Gebäude (Bauherr ist die Cewe Stiftung) war erst vor gut drei Monaten gelegt worden. Der schnelle Fortschritt passt zur Entwicklung des Unternehmens. Im ersten Halbjahr verbuchte Cewe ein Plus von 10,8 Prozent auf 236 Millionen Euro. Kräftig gewachsen ist es vor allem im Fotofinishing und im kommerziellen Online-Druck. Nachdem die Jahre des digitalen Umbruchs von 2003 bis 2010 „sehr schwer waren“ (Hollander), zeigt die Kurve seit 2011 wieder deutlich nach oben.

Dieser Entwicklung trägt der Neubau Rechnung. Auf den 3400 Quadratmetern wird Platz geschaffen für Marketing, Forschung & Entwicklung (Software), für IT und Cewe Print, die alle wachsen. Offen gestaltete Büroflächen sollen der Kommunikation dienen. Angemietete Flächen im Stadtteil – etwa im Kreyencentrum und im Kaufpark – werden dafür aufgegeben.

An der Entstehung des zusätzlichen Verwaltungsgebäudes, das von Angelis & Partner geplant wurde, sind 18 Hochbaugewerke und 11 Technikgewerke beteiligt. „Wir liegen ganz deutlich im Zeitplan“, sagte Horst Gumprecht (Angelis & Partner). In gut einem Jahr soll alles fertig sein.

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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