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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Baugenehmigungen auf Rekordstand

19.03.2015

Oldenburg Die Baubranche boomt. Das städtische Bauamt hat im vergangenen Jahr grünes Licht für den Bau von 1651 Wohnungen gegeben. Dafür waren 764 Baugenehmigungen und 209 Baumitteilungen nötig, teilte Arend Bewernitz vom Fachdienst Bauordnung am Dienstagabend im Bauausschuss mit.

Gegenüber den sehr guten Jahren 2011 (1283) und 2013 (1249) hat die Zahl der genehmigten Wohneinheiten damit noch einmal deutlich zugelegt und einen Höchststand erreicht, erklärte Bewernitz weiter. Doch es gibt einen Wermutstropfen: Es wurden im vergangenen Jahr nur 317 Wohnungen bezugsfertig übergeben. „Eine wesentliche Ursache für den Einbruch der fertiggestellten Wohneinheiten auf der einen Seite, der sehr hohen Zahl genehmigter Wohnungen auf der anderen Seite ist in der Art der genehmigten Bauprojekte begründet“, erklärte Bewernitz die Diskrepanz.

Im Jahr 2014 sind einige vergleichsweise große Bauvorhaben genehmigt worden mit jeweils 80 bis 100 Wohneinheiten. Als Beispiele führte der Fachdienstleiter die Bauprojekte am Hackenweg, am Stau, den Thomasblock in der Donnerschwee-Kaserne und das Wechloyer Tor an der Ammerländer Heerstraße an. Da bei größeren Bauvorhaben in der Regel auch mit längeren Bauzeiten zu rechnen sei, liege zwar der Zeitpunkt der Baugenehmigung im Jahr 2014, die Fertigstellung verschiebe sich aber in das Folgejahr. Es sei davon auszugehen, dass im Jahr 2015 die Zahl der fertiggestellten Wohnungen wieder deutlich zunehmen und im Wesentlichen der Anzahl der zugelassenen Wohnungen entsprechen werde.

Und es gibt eine weitere Tendenz. Die Zahl der Wohneinheiten in Zwei- und vor allem in Mehrfamilienhäusern nimmt deutlich zu, während die Zahl von Einfamilienhäusern abnimmt. In Zahlen: Wurden im Jahr 2011 noch 384 Einfamilienhäuser genehmigt, waren es im vergangenen Jahr nur noch 200. Demgegenüber stieg die Zahl von zugelassenen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern von 334 im Jahr 2010 auf 1067 im Jahr 2014. Bemerkenswert sei zudem der stark gewachsene Anteil von Wohnungen in sonstigen Gebäuden oder Gebäudeteilen, die bisher überhaupt nicht für Wohnzwecke genutzt wurden (zum Beispiel reine Büro- oder Geschäftsgebäude). Die Vervierfachung dieser Wohnungen in nur einem Jahr deutet laut Bewernitz darauf hin, dass der Umbau von bisher ungenutzten oder mindergenutzten Gebäuden für eine Wohnnutzung auf eine Nachfrage trifft, die Umbaumaßnahmen kostendeckend erscheinen lässt.

Im vergangenen Jahr konnten 88 Prozent der Bauanträge positiv beschieden werden. Gegen die Ablehnungen gab es 60 Widersprüche, von denen nur ein sehr kleiner Teil zum Erfolg führte. Dies zeige die hohe Rechtssicherheit der Entscheidungen.

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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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