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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Betriebe melden mehr freie Lehrstellen

16.07.2016

Oldenburg Die Betriebe in Oldenburg wollen ihren Fachkräftbedarf zunehmend durch eigene Ausbildung decken – das berichtete jetzt Dr. Thorsten Müller, Chef der Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven.

Und er kann das mit Zahlen belegen: Die Betriebe haben der Agentur seit Anfang des Jahres 1569 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 232 mehr als im Vorjahr – eine Steigerung von 17,4 Prozent. Die Zahl der gemeldeten Bewerber hingegen ging zurück: Statt 1304 waren es 2016 seit Anfang des Jahres 1255 – 49 oder 3,8 Prozent weniger.

Noch läuft für viele Stellen die Auswahlphase. Den letzten vorliegenden Zahlen zufolge gab es noch 462 freie Lehrstellen und 550 junge Menschen, die sich um eine Ausbildung bemühen, aber bislang noch keine Stelle haben, berichtete die Agentur.

Müller appellierte daher an die jungen Menschen, die noch unversorgt sind, die Beratungsangebote der Agentur zu nutzen. „Auch in den Ferien hilft unsere Berufsberatung weiter, damit es noch mit einer Lehrstelle in diesem Jahr klappt“, sagt er – und verweist dabei darauf, dass es nicht nur in der Stadt freie Ausbildungsstellen gibt, sondern auch im Umland. „Bei über 2000 Stellen, die noch nicht besetzt sind, sind die Chancen gut, wenn man nicht zu sehr auf einen Beruf festgelegt ist. Die Berufsberatung unterstützt auch dabei, weitere Ausbildungsberufe ausfindig zu machen, die eine möglichst große Ähnlichkeit mit dem Wunschberuf haben.“

Auch in diesem Jahr sind Stellenangebote und Wünsche nicht deckungsgleich: Über 200 junge Leute hatten als Erstwunsch „Kraftfahrzeugmechaniker“ angegeben. Bei den jungen Männern steht er auf Platz 2 der am stärksten nachgefragten Berufe. Das Angebot kann damit nicht Schritt halten.

Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sollten sich bei der Arbeitsagentur melden – die Berufsberatung hilft bei allen Fragen rund um Berufs- und Studienwahl. Junge Leute können unter der Rufnummer 0800/4 5555 00 einen Termin vereinbaren, auch gemeinsam mit ihren Eltern.

Donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr können Ausbildungsplatzsuchende auch ohne Termin und Anmeldung zur offenen Sprechstunde der Berufsberatung ins BiZ Oldenburg kommen. Das befindet sich im Gebäude der Agentur am Stau 70.

Viele junge Menschen sind allerdings nicht sofort nach der Schule zum Start in die Ausbildung bereit, wie 2012 eine Umfrage unter 1091 Schülern der Abgangsklassen 9 und 10 der Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen, Oberschulen und der IGS Helene-Lange-Schule zeigte.

Den Zahlen zufolge entschieden sich 396 (36,3 Prozent) für einen weiteren Weg auf allgemeinbildenden Schulen, 478 für Vollzeit-Berufsschulen – aber nur 139 (12,7 Prozent) für eine Duale Ausbildung und 78 (7,5 Prozent) für sonstige Wege.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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