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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburger Wahrzeichen: Bewegte Geschichte einer Brücke in Bildern

18.07.2014

Oldenburg Der Cäcilienbrücke droht der Abriss, sie soll durch eine neue ersetzt werden. Die Geschichte droht sich zu wiederholen, zumindest in diesem Fall. Denn vor 34 Jahren, genau am 25. August 1980, fiel die fast baugleiche Amalienbrücke dem Abrissbagger zum Opfer. Mit seinem Fotoapparat hat Rolf Seidler die letzten Tage der Brücke und ihren Abriss dokumentiert. Die Bilder werden an diesem Freitag ab 18 Uhr beim Verein Werkstattfim, Wallstraße 24, gezeigt.

Diese alte Amalienbrücke war für 240 000 Reichsmark 1926 gebaut worden. Baubeginn war am 20. Mai 1926. Exakt ein halbes Jahr später, also am 20. November 1926, war die Brücke betriebsbereit. Für den Verkehr wurde sie am 22. Dezember freigegeben.

Schon wenige Jahre später, zum Ende des Zweiten Weltkrieges, waren alle drei beweglichen Brücken über den Küstenkanal – die Eisenbahnklappbrücke, die Cäcilienbrücke und damit auch die Amalienbrücke – zerstört oder schwer beschädigt worden. Trümmer lagen im Kanal. Die Wiederherstellung der Brücken wurde unmittelbar nach Kriegsende eingeleitet.

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Auftakt

Werkstattfilm lädt für diesen Freitag um 18 Uhr zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Oldenburg im Bild – Stadtteilhistorien“ in die Wallstraße 24 ein. Der Abend widmet sich der Amalienbrücke, die Geschichte der Bauwerke wird mit bisher unveröffentlichtem Foto- und Filmmaterial dargestellt.

Die Serie soll fortgesetzt werden. Wer die Entwicklungen in den Stadtteilen fotografisch dokumentiert hat, kann sich mit dem Verein in Verbindung setzen: Tel. 12180.

Mehr Informationen unter www.werkstattfilm.de

Vor der neuen Amalienbrücke aus dem Jahre 1926 gab es an gleicher Stelle eine noch ältere Brücke – die „Brücke vor der Amalienstraße“. Bis zum Jahre 1893 war eine Verbindung zwischen der wenig bebauten Amalienstraße auf Oldenburger Seite und der Nordstraße auf Osternburger Gebiet noch nicht vorhanden. Die Osternburger hatten am 14. August 1867 über die „Nachrichten für Stadt und Land“ den Wunsch geäußert, „einen Weg zu haben, welcher näher zum Bahnhof führt als über den Damm“. Wörtlich heißt es weiter: „Es ist schon die Rede davon gewesen, eine Brücke über die Hunte beim Ausfluss des Hunte-Ems-Kanals zu bauen, allein dieser Bau von Seiten des Staates wird wohl sobald nicht zur Ausführung kommen, und für Ostenburg als der zunächst gelegenen Ortschaft, welche am meisten Interesse dabei hat, würde derselbe zu kostspielig werden.“ Weil die alte Cäcilienbrücke um 1890 den Verkehr nicht mehr bewältigen konnte, wurde die Kanalbauverwaltung 1893 vom Staatsministerium beauftragt, eine Zugbrücke zu bauen.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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