• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bis zu elf Geschosse möglich

17.03.2017

Oldenburg Die Planungen für das neue Büro-/Geschäfts- und Wohnquartier hinter dem Hauptbahnhof kommen voran. Rita Abel von der Gesellschaft für räumliche Planung und Forschung NWP stellte dem Bauausschuss am Donnerstagabend Möglichkeiten zur Bebauung des fünf Hektar großen Areals zwischen Pferdemarkt und ZOB vor.

Das Grundstück gehört der EWE, die mit der Deutschen Bahn den Tausch der Fläche vereinbart hat, für die wegen des Ausbaus der Bahnstrecke nach Wilhelmshaven eine Veränderungssperre gilt. Statt einer 17 000 Quadratmeter großen Fläche direkt am Bahndamm werden der Bahn 10 000 Quadratmeter an der Karlstraße zur Verfügung gestellt. Dafür wird in den nächsten Wochen das Mehrfamilienhaus an der Ecke Neue Donnerschweer Straße/Karlstraße abgerissen.

Manfred Hamel, Geschäftsführer EWE Immobilien, lobte in diesem Zusammenhang die gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. „Damit können die Arbeiten, vorausgesetzt alle baurechtlichen Bedingungen sind erfüllt, entlang der Bahn beginnen“, sagt er. „Frühestens Ende 2018“, begrenzt Hamel den zeitlichen Rahmen.  Dieser sogenannte Lärmriegel mit vier-, sechs- und bis zu elfgeschossigen Bauten, in denen auch Parkplätze entstehen sollen, ermöglicht dann die weitere Bebauung des Grundstücks. Vertraglich ist geregelt, 200 Parkplätze für die Öffentlichkeit zu schaffen.

Theoretisch können 100 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche gebaut werden, rechnet Hamel vor. Das entspricht einem Investitionsvolumen von mindestens 250 Millionen Euro. 25 Prozent der Fläche sind theoretisch zum Wohnen geeignet.

Es gibt bereits Interessenten, die auf dem Gelände bauen wollen, sagt Hamel weiter – ohne Namen zu nennen. Unter anderem habe eine Hotelkette Interesse bekundet.

Die EWE selbst komme als Investor und Nutzer nicht in Frage. Das Unternehmen werde seine vier über das Stadtgebiet verteilten Hauptstandorte behalten. Auch über die Vermarktung des Baugebietes sei noch nichts entschieden. Denkbar sei, dass die EWE das Grundstück an einen Investor verkaufe. „In jedem Fall brauchen wir einen Bebauungsplan als Sicherheit, um auf dieser rechtlichen Grundlage in weiterführende Verhandlungen treten zu können“, erklärte Hamel weiter.

Unsicher ist, was aus dem Ringlokschuppen und der sogenannten Villa am Teich wird, in der die Modelleisenbahner des Bundesbahnsozialwerks ihre Anlage aufgebaut haben. Sollte die Villa abgerissen werden, bekommen die Modelleisenbahner einen Ersatzraum, verspricht Hamel. Ob der Ringlokschuppen komplett oder als Fragment erhalten bleibt, würden die weiteren Planungen zeigen.

Der Geschäftsführer von EWE Immobilien erklärte, dass sich die Fassaden der mehrgeschossigen Häuser an das Erscheinungsbild der Donnerschweer Straße anpassen werden. Die EWE hat für eine Isotopkartierung, ein faunistisches Gutachten, ein Entwässerungskonzept, ein Schallschutzgutachten sowie eine Verkehrsuntersuchung gesorgt.

Thomas Husmann
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2104
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

NWZ-Immo.de
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

Weitere Nachrichten:

EWE | Deutsche Bahn | NWP

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.