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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Brunnenlauf ohne Autoverkehr

10.06.2009

EVERSTEN Gute Nachricht für die Everster: Wenn im nächsten Jahr Brunnenlauf und verkaufsoffener Sonntag an der Hauptstraße stattfinden, dann wird die Hauptverkehrsader des Stadtteils gesperrt. Die seit der ersten Auflage der Gemeinschaftsveranstaltung im Jahr 2008 erhobene Forderung der Veranstalter (und der NWZ) wird jetzt erfüllt, sagte Oberbürgermeister Gerd Schwandner am Montagabend im Ausschuss für Wirtschaftsförderung.

„Wer da war, sieht doch ein, dass es nicht anders geht“, sagte Schwandner. Wenn tausende Menschen zu der Veranstaltung strömten, seien Konflikte mit dem Autoverkehr unvermeidlich. „Das geht schon wegen der Kinder nicht“. Schwandner machte in einem Nebensatz deutlich, dass – wenn es nach ihm gegangen wäre – der Antrag auf Sperrung schon in diesem Jahr genehmigt worden wäre. Das sei an anderer Stelle in der Verwaltung offenbar anders gesehen worden. Schwandner: „Nun ist das Thema erledigt“.

Kribbelige Situationen

Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Hauptstraße, Hans-Georg Heß (sitzt für die CDU im Ausschuss) dankte Schwandner und zeigte sich beglückt. „Es gab immer wieder kribbelige Situationen“, berichtete er, „und man denkt den ganzen Tag: Hoffentlich passiert nichts. Abends ist man immer wieder froh, wenn dann nichts geschehen ist.“

Tausende unterwegs

Der Brunnenlauf selbst mit in diesem Jahr 3000 Startern führt zwar nicht über die Hauptstraße (sondern durchs Eversten Holz und die Wienstraße), die Läuferinnen und Läufer aber queren die Hauptstraße dennoch. Den Ort derSiegerehrung, das Kuchenbüfett und die Duschen finden sie nämlich in der Hermann-Ehlers-Grundschule an der Feststraße. Das sorgte auch am vorigen Sonntag dafür, dass sich große Trauben von Menschen an den Ampeln sammelten – oder auf gut Glück die Straße überquerten.

Insgesamt zählte die kombinierte Aktion Brunnenlauf nebst verkaufsoffenem Sonntag 8000 Besucher. Die Werbegemeinschaft Hauptstraße hat damit in Oldenburg Neuland betreten; sie stemmt den bislang einzigen verkaufsoffenen Sonntag, der auf einen Stadtteil beschränkt ist.

Andere Stadtteile zögerlich

Mitglieder der Werbegemeinschaften Alexanderstraße, Nadorster Straße, Donnerschweer Straße und Ohmstede hatten im Mai 2008 einhellig geäußert, dass ein verkaufsoffener Sonntag allein in ihren Kreisen keinen Sinn habe. Anders als in Eversten seien ihre Geschäfte zu weit verstreut, um Sog auszulösen. Zudem seien Werbekosten für Sonntage kaum zu schultern, und „Viertelfeste sind schön, sorgen aber kaum für Umsatz”. Höchstens mit Flohmärkten sehe man Chancen.

Thorsten Kuchta
stv. Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2102

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