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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bürger bewerten Neubaugebiet skeptisch

24.06.2016

Eversten Das Vorhaben, am südwestlichen Stadteingang Oldenburgs, nämlich am Küstenkanal zwischen Hundsmühler Straße und Nordmoslesfehner Straße auf der derzeitigen Grünfläche eine neue Wohnanlage zu schaffen, wurde von den Bürgern weniger beachtet, als die dadurch entstehende neue Verkehrssituation am Schlagbaumweg. „Durch die geplante neue Ampelregelung wird nicht nur der Verkehr zeitweise zum Erliegen kommen, sondern auch der Hogenkamp wird sehr stark belastet“, hieß es von den Teilnehmern der Bürgerversammlung, zu der die Stadt für Mittwochabend in der Grundschule Hogenkamp eingeladen hatte.

Die Erschließung des neuen Wohngebietes soll nämlich durch einen Anknüpfungspunkt von der Nordmoslesfehner Straße (B 401) gegenüber dem Schlagbaumweg erfolgen. „Von hier aus fahren die Kraftfahrzeuge direkt in eine aufgeständerte Garage, damit der Innenhof der Wohnanlage autofrei gehalten werden kann“, heißt es in den Grundzügen der Planung zum Bebauungsplan Nr. 50 „Wohnen am Küstenkanal“.

Kreisel ungewiss

Es wird eine neue, automatisch gesteuerte Ampel installiert. „Damit ist das Chaos am Schlagbaumweg vorprogrammiert, denn dort ist ein gemischtes Gewerbegebiet, und die Lkws werden für den Stau sorgen“, kommt es aus dem Publikum. Man befürchtet auch, dass sich der Lkw-Verkehr dann über den Hogenkamp den Weg auf die Hundsmühler Straße „erkämpfen“ wird. Letztlich wird eine Verkehrsregelung durch einen Kreisel propagiert. „Der Platz dafür ist zwar vorgesehen, aber wann der kommen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen“, meinte Ulrich Fortmann von der Stadtplanung. Jochen Rehling, Geschäftsführer des Architekturbüros „Neun Grad Projektentwicklung“, empfahl den rund 20 Zuhörern: „Nehmen Sie das doch als eine gemeinsame Chance, das bestehende Problem mit der Stadt anzugehen. Reden Sie mit der Stadt darüber.“

Die Planung sieht Gebäude mit überwiegend zwei bis fünf Wohngeschossen und jeweils einem Parkgeschoss vor. Wie berichtet werden 74 Wohneinheiten in Größen zwischen 30 und 120 qm überwiegend als Mietwohnungen entstehen. Ziel ist es, Wohnraum für alleinstehend lebende Menschen, Paare und Sudenten, aber auch für Familien zu schaffen, um den sich in den vergangenen Jahren abzeichnenden Bedarf an Wohnraum zu decken. „Es wird keine ‚Schicki-Micki“ Anlage“, sagte Anna Drewes von „Neun Grad Projektentwicklung“ am Mittwochabend.

Dichter Baumbestand

Ein differenziertes System von Fuß- und Radwegen sorgt für die äußere und innere Erschließung der Wohnanlage. Wegen der großen Lärmbelästigung in diesem Bereich, wird die stark geschlossene Bebauung zum Küstenkanal ausgerichtet. „Der dichte Baumbestand wird erhalten, lediglich am Kanal entlang wird ein wenig ausgelichtet, um die Sicht auf den Kanal freizuhalten“, verspricht Anna Drewes.

Die Bewertung des Baugebietes schwankte zwischen „da will keiner hin“ und „es wird nur schön geredet“ bis hin zu „sehr ästhetisch geplant“ und „tolle Lage“. Ulrich Fortmann meinte dann auch, dass sich der Fachausschuss wohl noch einmal damit beschäftigen müsste.

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