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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bürger warten immer noch auf Supermarkt

04.09.2008

KRUSENBUSCH Ein Supermarkt für Krusenbusch: Das ist schon lange Wunsch der Bewohner dieses wachsenden Stadtteils. Immer wieder wurde diese Forderung in der Rollenden Redaktion der NWZ vorgetragen. Das Streben der Stadt, hier ein Nahversorgungszentrum anzusiedeln, ist allerdings bisher nicht umgesetzt worden.

Nach einem Investorenwettbewerb bekam vor gut einem Jahr die Firma Aktiv & Irma den Zuschlag für den Kauf eines Grundstücks am Kreisverkehr Ecke Gerhard-Stalling-Straße/Am Schmeel. Doch hier stehen immer noch kein Lebensmittel- und Getränkemarkt – so wie es vorgesehen war.

„Aktiv & Irma hat sich Ende 2007 von diesem Vorhaben zurückgezogen“, erklärt Stadtsprecher Marco Sagurna auf Nachfrage der NWZ. Da der Stadt bislang kein unterschriftsreifes Angebot für diesen Standort vorliege, verhandele man jetzt mit der Firma Bünting über die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes am Beentweg, so Klaus Wegling, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung.

Gern unterschrieben hätte die Projektmanagement GmbH VLP von Lehmden aus Lohne. „Wir waren zwar nach dem Investorenwettbewerb aus dem Rennen, wurden aber, als Aktiv & Irma abgesprungen war, erneut von der Wirtschaftsförderung angesprochen“, sagt Franz G. Wieferig, Leiter Standortsicherung von VLP. Diesmal habe das Konzept des Oldenburger Architekten Holger Munderloh auch gefallen. „Aber als wir als Nutzer einen Discounter vorwiesen, bekamen wir gerade wieder eine Absage“, so Wieferig. Dass man keinen Discounter wollte, habe die Stadt noch nicht einmal in der Ausschreibung des Investorenwettbewerbs genannt.

„Diesen Umgang der Wirtschaftsförderung mit einem möglichen Investor finde ich inkompetent“, kritisiert Wieferig. Die Stadt äußert sich gegenüber der NWZ nicht dazu.

An diesem Donnerstag wird sich der Bauausschuss mit dem Thema Nahversorgung für Krusenbusch befassen (17 Uhr, Krankenpflegeschule des „Evangelischen“, Auguststraße 10). „Die Verfolgung von zwei Projekten an verschiedenen Standorten in Krusenbusch macht keinen Sinn“, so Wegling. In der Vorlage für die Sitzung heißt es, dass die Firma Bünting Interesse an der Errichtung eines Nahversorgers am Beentweg signalisiert hat, sofern auch die Konzeption für den Bau eines Combi-Marktes an der Bremer Heerstraße/Eylersweg weiter verfolgt werden kann.

„Den Umgang mit möglichen Investoren finde ich inkompetent“

F. G. Wieferig

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