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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Verkehr: Bürgerverein gibt den Weg frei

21.05.2015

Nadorst Mit einem Schnitt durchs Absperrband machte der Bürgerverein Nadorst-Bürgeresch die Sache offiziell klar: Am Dienstagabend wurde der ausgebaute Teil der Wilhelmshavener Heerstraße zwischen dem Etzhorner Weg und der Weißenmoorstraße eröffnet. Im Bürgerverein ist man zufrieden mit dem Ergebnis, besonders die Rad- und Fußwege gefallen.

„Ist schön geworden“, sagt Helga Heye und ergänzt: „Ich habe mich während des Ausbaus nicht geärgert.“ Geärgert hat sich aber manchmal Gerd Helms über die lange Ausbauzeit und „so manche Katastrophe“. Johann de Buhr, Leiter des Tiefbauamtes, sagt dazu: „Es ist ein Unterschied, ob Sie auf der grünen Wiese bauen oder eine verkehrsreiche Straße sanieren müssen. Viele Interessen sowohl der Bürger als auch der Gewerbebetriebe sind während des Ausbaus zu berücksichtigen, das kostet Zeit.“

Verkehrsamtsleiter Bernd Müller ging in seiner kurzen Begrüßung der rund 25 Anwohner und Mitglieder des Bürgervereins auf die Bedeutung der Hauptstraßen in Oldenburg ein. „Einige haben es bitter nötig, wieder hergestellt zu werden. Und wir brauchen Geh- und Fahrradwege, die auch den Namen verdienen.“

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Zum aktuellen Bauprojekt hier einige Fakten und Zahlen: Der etwa 700 Meter lange Abschnitt zwischen Etzhorner Weg und Weißenmoorstraße hat eine Verkehrsbelastung von rund 13 000 Kraftfahrzeugen pro Tag, und ungefähr 2100 Radfahrer benutzen täglich diese Strecke. Zwei Buslinien (314 und 324) fahren im 15-Minuten-Takt hin und her. Die neue Fahrbahn hat eine Breite von 6,5 Metern, und der Rad-und Fußweg wurde von 2,25 auf 2,50 Metern plus einem Schutzstreifen von einem halben Meter vergrößert. Die Kosten für die gesamte Maßnahme betragen 1,8 Millionen Euro.

Die Geschichte des Ausbaus der Wilhelmshavener Heerstraße ist lang. Schon 1990 hatte die Polizei eine hohe Unfallquote mit Radfahrerbeteiligung festgestellt. Seit dem Jahr 2000 kämpfte der Bürgerverein Nadorst-Bürgeresch verstärkt für den Ausbau. Nach der Ansiedlung mehrerer Gewerbebetriebe, Verbrauchermärkte und Restaurantketten reagierten Rat und Verwaltung 2009 mit dem Beschluss des Ausbaus dieser Hauptstraße.

„Und zwischendurch kam der Hammer“, erinnert Ernst Augmann, Vorsitzender des Bürgervereins. „Wir haben kein Geld“, hatte die Stadt ihn damals wissen lassen. Und jetzt: „Heute, nach 15 Jahren intensiver Bemühungen um einen Ausbau, sind wir am Ziel angekommen und können die Straße freigeben“, freute sich Aumann – und nicht nur er.

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