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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Busse stecken im Umleitungsstau

08.10.2013

Oldenburg Katja Schade wollte mit ihrem Sohn zum Kramermarkt – per Bus. Der Steppke war ganz aufgeregt. Doch die Freude verflog: Wo die Busse alle siebeneinhalb Minuten fahren sollten, warteten Mutter und Sohn 45 Minuten. Eine Stunde gar wartete eine Dame auf dem Weg nach Ofen am Friedensplatz auf den Bus. Auch sie: erbost.

Michael Emschermann, Geschäftsführer der VWG, räumte die Probleme ein: „Die Kritiker haben recht. Wir können nur um Entschuldigung bitten.“ Doch er will die Verantwortung dafür nicht allein tragen: „Über Tage führten Baustellen vor allem am Westkreuz und der Ortsumgehung Loy zu verstopften Straßen und zeitweise völligem Erliegen des Verkehrs. Die Konsequenz: Verspätungen bis zu einer Stunde auf allen Linien.“

Trotz 80 Fahrzeugen im Einsatz mit zusätzlichem Personal sei das nicht auszugleichen gewesen. „Wenn ein Bus im Stau steht, steht er.“ Emschermann kündigte im Gespräch mit der NWZ  an, den für die Baustellenplanung verantwortlichen Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Joachim Delfs, anzusprechen: „Baustellen, die nicht dringlich sind, während des Kramermarkts einzurichten – das sollte sich nicht wiederholen.“ Zusätzlich will die VWG auch prüfen, ob es innerbetrieblich Möglichkeiten gebe, die Kramermarkt-Situation zu verbessern.

Für die Baustellen als Problem spreche, dass es in den Vorjahren vergleichsweise gut gelaufen sei. Insgesamt seien trotz der Probleme 2013 mehr Fahrgäste befördert worden, so Emschermann: „Einzelne Fahrten hatten mitunter weit über 100 Fahrgäste“.

Die Polizei bestätigte, dass die Sperrung im Westkreuz zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen im Stadtgebiet geführt hat. Dies gelte insbesondere für die Ammerländer Heerstraße. Eine Steigerung der Unfallzahl sei aber nicht festzustellen. Die Polizei empfiehlt den Autofahrern, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken über das Nord- bzw. Ost-Kreuz zu nutzen.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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