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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Cäcilienbrücke droht der Abriss

09.02.2013

Oldenburg Es sieht nicht gut aus für die Cäcilienbrücke: Diesen Schluss lässt der Tagesordnungspunkt 7 der Verkehrsausschuss-Sitzung am Montag zu. Eingeladen sind Vertreter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Bremen, die Politik und Verwaltung von den Ergebnissen der „umfangreichen Untersuchungen über den Bauwerkszustand“ unterrichten werden.

Vorab lädt die Behörde Medienvertreter zu einer Informationsveranstaltung ein, auf der es „einen detaillierten Überblick über die Ergebnisse dieser Untersuchungen“ geben soll – mit anschließender Begehung der Cäcilienbrücke.

Das lässt Schlimmes befürchten. Vorab möchte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung keine Informationen an die Öffentlichkeit dringen lassen, war am Freitag die Antwort auf eine entsprechende Nachfrage der NWZ . Auf die Frage: „Der Zustand der Cäcilienbrücke ist ernst, oder?“, entwich einem Mitarbeiter der Verwaltung allerdings ein leises „Ja“.

Zuletzt war im Sommer 2009 eine größere Reparatur fällig, weil eines der großen Zahnräder auf einer ausgeschlagenen Welle lief und tiefe Spuren in der Antriebsstange hinterlassen hatte (die NWZ  berichtete). Auch in den Jahren danach kam es immer wieder zu Betriebsstörungen. Der Wasser- und Schifffahrtsbehörde kommt der schlechte bauliche Zustand des Bauwerks vermutlich nicht ungelegen. Seit 2007 ist die in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene marode Spundwand entlang der Hermann-Ehlers-Straße abgesperrt. Sie soll in einem „erschütterungsarmen Verfahren“ erneuert werden. Das Amt hatte einen Zusammenhang zwischen Spundwandsanierung und Cäcilienbrücke aber stets bestritten.

Dass der Baubeginn jetzt Mitte des Jahres – erst sechs Jahre nach der Absperrung des Ufers wegen möglicher Einsturzgefahr – erfolgt, habe gute Gründe, hatte seinerzeit Rüdiger Oltmanns, Sachbereichsleiter bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, erklärt. So sei ein langwieriges Planfeststellungsverfahren erforderlich gewesen.

Oltmanns hatte im Juni vergangenen Jahres Spekulationen zurückgewiesen, die lange Planungszeit habe mit der Frage zu tun, wie es mit der Cäcilienbrücke weitergehe. Er verwies damals darauf, die Ergebnisse des jetzt offenbar vorliegenden Gutachtens abwarten zu wollen. Dann wolle man gemeinsam mit der Stadt über die Zukunft des unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks sprechen – und das ist am Montag der Fall.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzonline.de/tv 
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Thomas Husmann
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2104

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