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TIERE: Dackeldamen bewirken Wunder

06.12.2006

HAARENESCHVIERTEL Vereinsmitglieder des Teckelklubs sind mit ihren Hunden regelmäßig im Altenheim zu Gast. Auch eigene Tiere sind dort erlaubt.

Von Mandy von Pless HAARENESCHVIERTEL - „So eine tolle Überraschung“, freut sich die 92-jährige Elisabeth Cohrs. Seit einem Monat hat die Bewohnerin des Altenpflegeheims Friedas-Frieden-Stift auf diesen Tag gewartet. Gestern kamen ganz besondere Besucher ins Heim. Die Dackelhündinnen Jessi und Gisa waren mit ihren Frauchen zu Gast. Liebevoll streichelte die 92-Jährige die Vierbeiner und fütterte sie mit Leckerlis.

Einmal im Monat besuchen Dagmar Cording und Anita Pannemann vom Teckelklub die Bewohner des Heimes. „Die Hunde bereiten den Menschen eine unheimliche Freude. Die Augen strahlen sofort, wenn sie unsere Dackel nur sehen“, beschreibt Cording.

Die Bewohner hatten sogar Kuchen aufbewahrt, um die Hündinnen zu sich zu locken. „Ich bin immer sehr glücklich, wenn ich Jessi und Gisa wiedersehen kann“, schwärmte Cohrs. Schnell zauberten die Vierbeiner den Bewohnern ein Lächeln aufs Gesicht. „Tiere können Wunder bewirken. Selbst schwer Demenzkranke können sie für einen kurzen Moment wieder ins Leben holen. Die fangen wieder an zu sprechen und können sich sogar an eigene Tiere erinnern“, schilderte der Pflegedienstleiter Knut Albers.

Auf die Idee gekommen, den Besuchsdienst mit den Hunden anzubieten, ist die Ergotherapeutin Gaby Malo. Sie hat selber einen Schäferhund, den sie einige Male ins Heim mitgebracht hat: „Die Bewohner haben sich immer sehr gefreut. Dann habe ich beim Teckelklub angefragt, ob die Vereinsmitglieder mit ihren Tieren die älteren Menschen besuchen können.“ Jetzt sind Dagmar Cording und Anita Pannemann seit drei Jahren regelmäßig mit ihren Dackeln zu Gast.

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Aber nicht jeder Hund eignet sich für die Besuche. Anita Pannemann: „Unsere zwei Dackel sind als Jagd- und Begleithunde ausgebildet. Sie haben ein sehr liebes Wesen, deshalb eignen sie sich sehr gut für diese Arbeit.“ Einige Bewohner können das Heim nicht mehr verlassen. Gerade für diese Menschen bringen die Hunde viel Abwechslung mit ins Haus.

Tiere sind im Friedas-Frieden-Stift gern gesehen. Vor einem Jahr sind sogar zwei Kaninchen eingezogen. Auch die Bewohner können Kleintiere wie Hamster oder Vögel mitbringen. „Es muss nur gewährleistet sein, dass sich die Bewohner selber um die Versorgung kümmern können.“

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