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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Das wünschen sich Bürger für den neuen Stadtteil

30.03.2017

Ofenerdiek Wird der Fliegerhorst in Oldenburg nun ein neuer Stadtteil oder „nur“ ein Areal zwischen anderen Stadtteilen? Und soll dieses „Areal“ dann Fliegerhorst oder beispielsweise Alexanderheide heißen? Fragen über Fragen bei, ersten Bürgerabend des Bürgervereins Ofenerdiek in diesem Jahr. Stadtbaurätin Gabriele Nießen war als Referentin zum Thema „Fliegerhorst Oldenburg – Von der Beteiligung zu einem Stadtteil“ eingeladen.

Die Stadt plädiert für den Begriff „Fliegerhorst“ als Stadtteil. „Das war auch einhellige Meinung der Bürgerinnen und Bürger bei den vielen Workshops in den letzten Monaten“, so Ulrich Fortmann, Stadtplaner in der Stadtverwaltung, der ebenfalls nach Ofenerdiek gekommen war. „Allein als Identitätsmerkmal“, ergänzte er. Hans-Gerd Tabke, als Vorsitzender des Bürgervereins, hätte es aber gern, wenn man das 193 Hektar große Gebiet „Alexanderheide“ nennen würde.

Enorme Beteiligung

Gabriele Nießen ließ noch einmal das ganze Verfahren von der Idee bis heute mit den vielen Aktionen der Stadt und der enormen Bürgerbeteiligung Revue passieren. „Es war damals eine kluge Entscheidung, den Fliegerhorst dieser neuen Nutzung zu zu führen“, betonte Nießen. „Wir haben gelernt, wie toll das ist, wenn wir die Bürger befragen. So entsteht jetzt etwas, das unter aktiver Teilnahme unser aller entwickelt wurde“, meinte die Stadträtin. 80 Oldenburger hatten sich an der Werkstatt und den Innovationscamps I und II beteiligt. Die Bestandshaltung soll, soweit es geht, gesichert werden. „Das bedeutet Alleinstellungsmerkmal als historische Qualität“, sagte Nießen.

Viel Interesse fand der Bereich „Smart City – Living Lab“. Hier werden Räume geschaffen, in denen geforscht und experimentiert wird. Fördergelder sind dafür beantragt. Hermann Diercks, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ofenerdieker Vereine, legt besonderen Wert darauf, dass zum Thema Wasser geforscht wird. Fortmann berichtet, dass in der Smart City die abgeflachten Dächer alle eine Begrünung bekommen.

Für das Publikum war auch wichtig, ob es Kindergärten geben wird und wie denn die Freizeit- und Kultureinrichtungen gefüllt werden sollen. „Wir planen heute mit rund 950 Wohneinheiten, das sind rund 2000 Menschen, die auf dem Gelände wohnen werden“, hat Nießen ausgerechnet. Sie ist überzeugt, dass viele Menschen auch aus den anderen Stadtteilen den Weg zum Fliegerhorst finden.

„Und Oldenburg wächst ständig“, beruhigt sie die Teilnehmer. Die Stadt hat als Eigentümer der Grundstücke weitgehend die Kontrolle über die Vergabe der Grundstücke. Es wird, so Nießen, auch genügend sozialverträglicher Wohnraum geschaffen. Sechs Euro Miete pro m² sind dafür maximal angesetzt.

Kein Allerlei

Ein Gestaltungshandbuch wird darüber wachen, dass kein „architektonisches Allerlei“ entsteht. Es sind keine Supermärkte geplant, sondern kleinere Einkaufseinheiten. Ob es eine neue Schule dort geben wird, ist noch nicht entschieden. „Einiges ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt und wird sich erst in der Bauphase entscheiden“, sagte Nießen. Die bestehenden Kasernengebäude sind als Wohnraum noch gut nutzbar. Mit der VWG wird noch ein ÖPNV-Netz entwickelt.

Hans-Gerd Tabke nutzte die Veranstaltung, um über die Aktivitäten des Bürgervereins im vergangenen Jahr zu berichten und überreichte einen symbolischen Scheck in Höhe von 300 Euro an den Förderverein Freizeitstätte Ofenerdiek.

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