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Aktualisiert vor 18 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Denkmale geben Stadtbild vornehmen Charakter

20.06.2017

Oldenburg „Altes Haus, was nun?“ – vor dieser Frage stand auch Ludger Abeln, Moderator beim „Tag der Denkmalpflege“ am Sonntag, als er vor einiger Zeit ein altes Haus kaufte und dies renovieren wollte. „Zwischen Wollen und Können“ war dann auch der Untertitel des Podiumsgespräches in der Exerzierhalle.

Experten diskutierten über Denkmalpflege und Möglichkeiten des Umbaus. Arend Bewernitz, Fachdienstleiter Bauordnung und Denkmalschutz der Stadt, schwächte das Vorurteil, dass „gar nichts geht“ ein bisschen ab und offenbarte das Angebot, gemeinsam mit den Behörden „alles zu besprechen.“

Über allem stand die Frage „Was ist ein Denkmal?“. Dr. Julia Schulte to Bühne meinte: „Denkmale sind nicht nur Gebäude. Es können auch Schiffe, Standbilder, Gedenkstätten sein“, so die Geschäftsführerin des Niedersächsischen Heimatbundes. Für Oldenburg nannte sie als Beispiele das Schloss, die Exerzierhalle, die Bauhalle und die Hundehütten. Auch die Gebäude der fünfziger und sechziger Jahre, ja sogar der siebziger Jahre sollten auf Schutzwürdigkeit überprüft werden, war die verbreitete Meinung.

Außerhalb der Diskussionsrunde meinte Gregor Angelis am Stand der Architektenkammer Niedersachsen, dass auch das Oldenburger Finanzamt aus den Siebzigern vielleicht erhaltenswert wäre, wenn nicht technische Dinge dagegen sprächen. Markus Harzenetter, 1. Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, äußerte, dass Denkmale eine Gesellschaft vornehm machten. Die Diskussion wurde in besonderer Weise von fünf jungen Menschen der Gruppe „Schlagwerk“ mit Trommel- und Marimbaklängen, teilweise achthändig, musikalisch wesentlich bereichert. „Der Norden trommelt“ war ihr Credo.Außerhalb der Exerzierhalle wurde optisch und handwerklich alles abgedeckt, was mit der Erhaltung und Visualisierung denkmalpflegerischer Aktivitäten in rund 20 Pagodenzelten dargestellt wurde.

Hilke Kleen von der Unteren Denkmalschutz Behörde der Stadt hatte kleine Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Oldenburger Denkmälern vorbereitet, die bunt bemalt werden konnten und anschließend als Button an der Jacke glänzten. Die AG Archäologische Denkmalpflege der Oldenburgischen Landschaft zeigte unter anderem eindrucksvoll die 2013 durchgeführten Ausgrabungen der Burg Specken in Bad Zwischenahn.

Oldenburg ist nicht nur Gastgeber des 85. Tages für Denkmalpflege, sondern auch der Jahrestagung der Landesdenkmalpfleger in Deutschland. Am 10. September ist die Stadt Ausrichterin der bundesweiten Eröffnung des Tages des offenen Denkmals.


     www.vdl-denkmalpflege.de