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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

„Die Leute schmeißen dann weniger weg“

12.03.2016

Oldenburg Mit Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet ging es für die Oldenburger Schüler am Freitagmorgen auf die Straßen. Verantwortungsbewussterer Umgang mit Müll und dessen Entsorgung – dieser Gedanke soll an die Viert- bis Siebtklässler weiter getragen werden.

IGS Kreyenbrück, IGS Helene-Lange-Schule, Gymnasium Eversten, Grundschule Staakenweg, Berufsbildende Schule III an der Maastrichter Straße und Liebfrauenschule waren nur einige der Einrichtungen, die sich am Aktionstag „Oldenburg räumt auf!“ beteiligt haben.

Koordiniert wird die zweitägige Aktion vom Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) in Zusammenarbeit mit den Bürger- und Heimatvereinen und den teilnehmenden Schulen.

„Es ist wichtig, dass Schüler ihren Beitrag leisten, und sie lernen, genauer hinzuschauen“, sagt die Klassenlehrerin der 7b, Hilke Jürgens vom Gymnasium Eversten. Hilke Jürgens zog in der dritten und vierten Schulstunde mit ihrer Klasse in die Umgebung.

Auch die Schüler sehen den Sinn hinter der Arbeit. „Man lernt, dass man den Müll nicht einfach in die Gegend wirft“, erklärt Ole (12). Lasse (13) erkennt: „Was wir selbst wegwerfen, müssen wir selbst ja wieder aufheben.“ Dies ist die grundsätzliche Idee, die hinter dem Aufräumtag steht.

Das weiß auch die stellvertretende Leiterin der Helene-Lange-Schule, Kerstin Harjes: „Ich finde die Aktion prima. Sie weckt das Umweltbewusstsein auf praktische Weise.“ Die vier siebten Klassen ihrer Schule waren in der fünften und sechsten Stunde rund um das Schulgelände und Richtung Schlossgarten unterwegs.

„Seitdem ich diese Aktion plane, sehe ich überall Müll. Es schärft den Blick für achtloses Verteilen“, sagt Ulrike Martinez, Jahrgangsleiterin der siebten Klassen. Ihre Schüler sehen das genau so. „Wenn andere Leute sehen, dass wir aufräumen, schmeißen sie vielleicht weniger weg“, hofft Alina (13), aus der 7d. Martinez hat eine Waage mit ins Klassenzimmer gebracht. „Wir wollen genau wissen, wie viel wir weggeräumt haben“, sagt sie. Denn nicht nur der Blick auf die Müllentsorgung soll geschärft werden, der Aktionstag dient auch einem guten Zweck. Pro Kilogramm Abfall spendet die Landessparkasse zu Oldenburg zehn Cent für gemeinnützige Organisationen.

Bei „Oldenburg räumt auf“ machen auch die Schüler der Grundschule Staakenweg mit. „Die Kinder sind hoch motiviert und ganz schockiert, wie viel die Leute auf die Straße werfen“, erklärt Deutschlehrerin Carola von Schwerdner.

Ihre vierte Klasse ging entlang der Eichenstraße Richtung Hauptstraße. „Eine tolle Idee! Wenn alles sauber ist, ist die Stadt viel schöner“, strahlt Matilda (10). Ihr Schulkamerad Malvin ist von der Idee begeistert: „Schmutz in der Umwelt finde ich doof. Es ist gut, dass wir alles sauber machen, und es macht Spaß.“

Bei so viel Enthusiasmus kann sich die Stadt sicherlich auch im nächsten Jahr auf viele kleine Helfer freuen.  An diesem Sonnabend sind Dutzende Vereine und Gruppen beim zweiten Tag „Oldenburg räumt auf“ am Start.

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