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Astronomie: Die Monde des Jupiters am Himmel über Oldenburg

16.01.2012

OLDENBURG Der Weltraum, unendliche Weiten. Um diese zu erforschen braucht man kein Raumschiff. Ein kleines Teleskop und ein klarer Nachthimmel reichen, um zumindest unser Sonnensystem zu bestaunen. Das bewiesen die Oldenburger Sternfreunde auf ihrem ersten öffentlichen Beobachtungsabend in diesem Jahr. Zum späten Sonnabend hatte Vorsitzender Bernward Große auf die Dobbenwiese eingeladen.

Zu bestaunen gab es trotz des diesigen Wetters die Wolkenbänder des Jupiters und vier seiner Monde. Gut sichtbar präsentierte sich der fünfte Planet – für das bloße Auge als heller Stern sichtbar – im Südwesten über der Stadt.

Außerdem konnten sich die zahlreichen Besucher den Sternhaufen der Plejaden ansehen. „Dort entstehen junge Sonnen, die deshalb noch sehr nah beieinander stehen“, erklärte Große.

Gemeinsam mit seinen Vereinsmitgliedern Rolf Glöckner und Martin Tanfal stand er den Besuchern mit Erklärungen über die Sternkonstellationen und vor allem auch zu technischen Fragen über die Teleskope zur Verfügung.

Mitgebracht hatten die Hobby-Astronomen zwei unterschiedliche Spiegelteleskope. Große demonstrierte dabei die Fortschritte der Technik: Durch eine Nachsteuerautomatik glich sein Teleskop die Erddrehung aus. Außerdem steuerte das Gerät die gewünschten Konstellationen auf Knopfdruck an.

Besonders für Einsteiger sei diese Möglichkeit der GPS-gesteuerten Ausrichtung hilfreich, „obwohl man dadurch den Himmel natürlich nicht so gut kennen lernt“, erklärte Große. Preislich liege diese Einsteigerklasse bei 800 bis 1000 Euro, so der Hobby-Astronom.

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Unentschlossenen empfiehlt Große, der schon seit Jugendtagen den Himmel erforscht, zunächst ein gutes Fernglas zu kaufen. Das sei zum Ausprobieren am sinnvollsten. Oder man geht am 24. März auf die Dobbenwiese. Zum 8. Oldenburger Astronomietag werden bei guter Sicht viele Sternfreunde dort sein, und man kann sich die verschiedensten Geräte und Möglichkeiten anschauen.

Die öffentlichen Beobachtungsabende des Vereins finden im Winter regelmäßig einmal im Monat statt und werden circa eine Woche vorher angekündigt.

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