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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Die Mosaikjungfer kommt wieder

16.01.2015

Oldenburg Die Grüne Mosaikjungfer (Aeshna viridis) ist als eine der seltensten Libellenarten Niedersachsens vom Aussterben bedroht. Der Grund: Die Libellenart ist an Gewässer gebunden, in denen die Krebsschere (Stratiotes aloides) vorkommt. Denn die Eiablage findet ausschließlich in dieser ebenfalls seltenen Wasserpflanze statt.

Eine Gruppe Oldenburger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bemüht sich seit 2012 in enger Absprache mit Naturschutzbehörden und Unterhaltungsverbänden, die Grüne Mosaikjungfer an Gräben im Naturschutzgebiet „Bornhorster Huntewiesen“, an Teichen am Stadtrand von Oldenburg sowie an Gräben in den Landkreisen Oldenburg und Wesermarsch wieder anzusiedeln. Mit Erfolg: An 80 Prozent der renaturierten Gebiete wächst nun die Krebsschere. Bereits bei der Hälfte der Gewässer konnten die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe die Eiablage der Grünen Mosaikjungfer beobachten.

Hinter diesem Erfolg steht die Arbeitsgruppe „Vegetationskunde und Naturschutz“ am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU) der Universität Oldenburg. Deren groß angelegtes Kooperationsprojekt wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) .

Die wichtigste Maßnahme zur Rettung der Grünen Mosaikjungfer besteht darin, die Krebsscheren-Bestände zu sichern und wiederherzustellen. Das jüngste Projekt: Die Arbeitsgruppe richtete kürzlich unter der Leitung des Biologen Prof. Dr. Rainer Buchwald mit der Storchenpflegestation Wesermarsch und dem Landkreis Wesermarsch einen stark verlandeten Graben neu her. Die Baggerarbeiten dauerten zwei Tage. Insgesamt wurden 570 Kubikmeter Erde bewegt. „Wir konnten das Gebiet in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzen, so dass ideale Bedingungen zur Wiederansiedlung der Krebsschere herrschen, um somit die Eiablage der Mosaikjungfer zu ermöglichen“, erklärt Buchwald. Davon könnten auch heimische Amphibienarten oder weitere Libellenarten profitieren.

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