NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Die Stadt spielt mit Existenzen

02.06.2006

Betrifft: Ausbau Donnerschweer Straße

Nicht nur das Gespür für die Nöte der Geschäftsleute der Donnerschweer Straße fehlt, sondern auch für die Anwohner Unterm Berg und zwar gänzlich. Es ist unfassbar, was durch den Ausbau der Messestraße passiert. Das fertige, aber unasphaltierte Teilstück wurde für Busse und Anwohner mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Km/h freigegeben. Ich habe noch keinen Bus erlebt, der sich an die Begrenzung gehalten hat (...).

Außerdem wird der Abschnitt zum größten Teil von Nichtanliegern genutzt. Die Lärmbelästigung der Busse könnte man ja noch hinnehmen, doch das Aufwirbeln des Straßendrecks ist für die Anlieger eine Zumutung (...).

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Bei schönem Wetter kann weder der Balkon, noch der Garten genutzt werden, denn Kaffee und Kuchen oder Kartoffelsalat und Grillwurst sind mit Straßendreck gepudert, ist denkbar ungesund und ich glaube auch wenig genießbar. Wäsche draußen zu trocknen ist unmöglich, denn gegen diesen Grauschleier hilft kein Waschmittel. (...)

Da ein Ende der Baumaßnahme nicht in Sicht ist, müsste doch eine Lösung zu finden sein. Wie wäre es mit Bewässern oder vielleicht auch Schotter und Schrittgeschwindigkeit?

Helga Hering

Oldenburg

Wir, als hier ansässige Gewerbetreibende, spüren die Vollsperrung schon jetzt. Bereits die Teilsperrung brachte beträchtliche Umsatzeinbußen. In anderen Stadtteilen ist es möglich, Ausfallstraßen halbseitig zu sperren oder doppelte Sackgassenlösungen herzustellen, auch wenn diese Lösungen ein wenig kostenaufwändiger werden.

War die Lobby in anderen Stadtteilen eine bessere? Es wurde von Seiten der Stadtverwaltung immer wieder betont, dass man Sorge dafür tragen werde, dass die Bauunternehmen ständig mit ca. 30 Arbeitern auch an Samstagen Tiefbauarbeiten erledigen werden. Tatsächlich werden nie mehr als 15 Menschen (...) gezählt und an Samstagen wird gar nicht gearbeitet. Hier wird vorsätzlich mit der Existenz der Gewerbetreibenden gespielt. Auch wird die zugesagte Erreichbarkeit der Betriebe für den Publikumsverkehr nicht geschaffen. Wir fragen uns, ob es einem sozialdemokratischen Oberbürgermeister egal ist, wie es dem gewerblichen Mittelstand wirtschaftlich ergeht, nur weil die Planer in seinem Hause keine Rücksicht auf existenzielle Nöte nehmen. Vielleicht sollte sich ein OB die Prioritäten so setzen, dass er sich als erstes vorab solch einer Baustelle widmet. (...)

Anke Windisch-Zaremba

Herbert Köster

Claas Klünder für die

Werbegemeinschaft

Oldenburg

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.