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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Digitale Tüftler zeigen ihr Können

18.07.2014
NWZonline.de NWZonline 2015-07-21T12:27:51Z 280 158

Technik:
Digitales Tüfteln auf 600 Quadratmetern

Oldenburg Was, bitte, ist ein FabLab? Im zweiten Obergeschoss des ehemaligen Postgebäudes am Bahnhofsplatz 10 treffen sich seit Mai auf 600 Quadratmetern Forscher, Bastler und Computerfreaks, um Kurioses und Nützliches zu entwickeln und ihr Wissen weiterzugeben. Dass davon auch Unternehmen profitieren können, zeigen das FabLab (Abkürzung für Fabrikationslabor) und die städtische Wirtschaftsförderung am Mittwoch, 23. Juli, von 17 bis 21 Uhr im FabLab.

Firmen sind eingeladen, die Möglichkeiten von 3D-Drucker, CNC-Fräse, Lasercutter oder Styroporschneider vor Ort praktisch kennenzulernen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Sie ist Teil des von der Metropolregion Nordwest geförderten Projekts „Fabulé – Fab­Labs als kreative Umgebung für Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung“. Der gemeinnützige Verein „Kreativität trifft Technik“ ist Träger des Projektes. Weitere Unterstützer sind die Städte Oldenburg, Bremen und Delmenhorst, der Landkreis Osterholz und die Wachstumsregion Hansalinie sowie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI).

Programm am 23. Juli im Fablab

17 Uhr: Beginn

17.15 Uhr: Vorstellung von FabLab und Hackspace (offener Treff für Technikaffine, die gemeinsam „hacken“)

18 Uhr: Vorstellung von Mitgliedern und Projekten inkl. Demonstration der eingesetzten Maschinen

19 Uhr: Fragen, Antworten und Brainstorming zu möglichen gemeinsamen Projekten in Kleingruppen

20 Uhr: Vorstellung der Ergebnisse, Absprache weiterer Termine. Danach Ausklang mit kleinem Imbiss.

FabLabs bieten einen Zugang zu einer High-Tech-Ausstattung, die in der Regel nur in großen, spezialisierten Firmen verfügbar ist. Ebenso wichtig wie die Technik in den FabLabs ist zudem das Wissen der Mitglieder, die im gegenseitigen Austausch experimentieren und entwickeln. Dieses Wissen und die Technik auch der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen, darum geht es im Projekt „Fabulé“.

Im FabLab können Unternehmen Anwendungsmöglichkeiten für den eigenen Betrieb prüfen, zum Beispiel für die Entwicklung neuer Produkte, die Vereinfachung von Verfahrensprozessen, die Herstellung von Ersatzteilen oder technische Lösungen für individuelle Aufgabenstellungen. Auch die FabLab-Nutzung für Auszubildende kann von Interesse sein. „Das FabLab ist für Unternehmen aus allen möglichen Branchen interessant“, so FabLab-Ansprechpartner Patrick Günther. „Wobei die Bereiche Elektro, Metall, Kunststoff und Holz, Software- und Hardwareentwicklung, aber auch Design oder Architektur einen direkten Arbeitsbezug haben.“

Es stehen ein Konferenzraum zum Arbeiten und für Vorträge, eine Lounge, eine Holz- und Metallwerkstatt, eine Elektronikwerkstatt, eine ausgebaute Küche sowie einige weitere Räume zur Verfügung.

Um Anmeldung zum Info-Tag im FabLab wird per E-Mail an vorstand@kreativitaet-trifft-technik.de gebeten.


Mehr Infos unter   www.fabule.ktt-ol.de