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Aktualisiert vor 29 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Diskussion über Leerstände in der City

04.02.2020
Betrifft: „Immer mehr Leerstand – City in der Krise?“ (NWZ vom 25. Januar); Interview mit dem Vorsitzenden des Vereins City-Management Oldenburg (CMO)

Für CMO-Vorsitzenden Fisbek steht zurzeit das „Überleben der Innenstadt“ auf dem Spiel, u.a. „weil der Verkehr (…) bewusst verlangsamt“ wird, „zum Beispiel durch (…) Extra-Schaltungen für Radfahrer“ (an Ampeln). Das machten „die Parteien, weil sie meinen, nicht mehr ohne die Grünen regieren zu können“, dies sei „Klientelpolitik für Grüne Politik“. Seine Lösung: „Wichtig ist, dass der Verkehr fließt“. Was lernen wir: 1. Verkehr sind Autos. 2. Radfahrer sind Grüne. 3. Oldenburger Parteien lassen sich für die Macht korrumpieren. 4. Radfahrer, Grüne und rückgratlose Parteien zerstören die Innenstadt?

Da könnte man jetzt draufhauen. Aber wozu? Tiefe Gräben gibt’s genug in der Oldenburger Politik. Stattdessen brauchen wir Visionen, Ideen, Konzepte, Mut.

Liebe Oldenburger*innen: Deutschland will bis 2050 klimaneutral sein, im Verkehrssektor sollen die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 (!) um 40-42 % gegenüber 1990 gesenkt werden. Das geht doch nicht mit mehr Autoverkehr. Also: Neue Innenstadtkonzepte müssen her. London, Paris, Brüssel, Kopenhagen, Oslo, Wien, Madrid: Überall wird der Verkehrsraum neu aufgeteilt. Mehr Öffis, bessere Fahrradwege, Platz für Fußgänger, Autos raus aus den Innenstädten. Nebeneffekt: bessere Luft, weniger Lärm, mehr Sicherheit im Verkehr, höhere Wohn- und Lebensqualität. Liegen die alle falsch?

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Und überall das Gleiche: „Gewerbetreibende sorgen sich um die Erreichbarkeit ihrer Geschäfte (…). Fast immer ist es dann aber so: Die Bedenken lösen sich in Luft auf, in den Geschäften steigt der Umsatz, die Menschen nutzen die neuen Freiräume.“ (Der Spiegel, 31.08.19). Ist doch klar: Weiter so läuft nicht! Die Frage lautet also: Welche Erfahrungen haben andere Städte gemacht? Was hat geklappt, was nicht? Wie sieht unsere Vision für Oldenburg „zwanzigdreißig“ aus? Um Veränderungen kommen wir nicht herum, aber wie wir das gestalten, das müssen wir jetzt erarbeiten. Mein Tipp für Oldenburg: www.verkehrswandel.de.

Ingo Heymer per E-Mail

Die erste Frage sollte lauten: Was möchte der Konsument? Erlebnis, umfangreiches Sortiment ohne langes Suchen, im Idealfall ohne Tüten nach Hause.

Wie könnte es aussehen? Shop in Shop erhöht die Aufenthaltszeit, mit dem (komfortablen) Bus in die Innenstadt. Im Idealfall höchstens zehn Minuten im Trockenen warten. Eine App zeigt mir, wo ich was bekomme, im Geschäft bekomme ich jedes Produkt am nächsten Tag ins Haus.

Was bekomme ich zur Zeit? Parkplatzsuche, freudlose Innenstadt, ewiges Gerenne, Filialisten (...), ein Zehntel der käuflichen Produkte. Lösungsansatz: zentrale Steuerung der Geschäftsvergabe, kurze Pachtverträge, angemessene Pacht, langfristiges Denken.

Mike Schlösser Rastede

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