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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ärger In Oldenburg: Die Dobbenwiese als Müllplatz

07.06.2016

Oldenburg Die Dobbenwiese ist für viele Oldenburger einer der wichtigsten öffentlichen Sport- und Freizeit-Treffpunkte, zentral gelegen und damit auch Teil der hohen Lebensqualität in der Stadt. Bei jedem Wetter ist dort etwas los, an sonnigen Wochenenden herrscht ein friedliches, fröhliches, buntes Treiben, fast wie in Ali-Mitgutsch-Bildern.

Die Schattenseite ist, dass nicht jeder seinen Müll wieder selbst wegräumt und die Wiese mindestens so hinterlässt, wie er sie vorgefunden hat. Es gibt zwar inzwischen insgesamt 15 Mülleimer rund um das Grün, darunter vier XXL-Tonnen. Die sind am Montagmorgen alle randvoll – aber nicht durch die Wochenend-Besucher, sondern durch die Mitarbeiter des Grünflächenamts. Denn vielen Nutzern ist selbst der kurze Weg zum Mülleimer offenbar zu weit. Am Dienstagmorgen holt der AWB den Müll dort ab.

Auf Anfrage berichtet die Stadtverwaltung, dass Mitarbeiter des Grünflächenamts am Montag in der Frühe drei Stunden lang mit der Säuberung der Wiese beschäftigt waren. Dies sei im Vergleich aber fast noch „im Rahmen“. Das dreckige Erbe von „Spitzen-Wochenenden“ beschäftige die Mitarbeiter sogar vier bis fünf Stunden, hieß es. Julia Pflugmacher aus dem Pressebüro der Stadt sagt: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Leute den Müll liegen lassen und die Tonnen nicht nutzen.“

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Dieses Verhalten ist ein Ärgernis für alle anderen Nutzer, vor allem auch für die Freizeitsportler und die Schüler, die hier Sport treiben. Ina Goldenstein, Sportlehrerin an der Cäcilienschule, trainiert hier am Montagmorgen mit einer zehnten Klasse. Sie sagt: „Hier liegen viele Kronkorken herum. Wenn man unglücklich darauf stürzt, kann das zu Verletzungen führen.“ Auch gefährliche Scherben hat sie schon gefunden. „Traurig“ findet sie zudem, dass nicht alle Hundehalter sich um die Hinterlassenschaften ihrer Tiere kümmern.

Auf Hinweisschildern appelliert die Stadt, die Regeln einzuhalten – um „ein verständnisvolles Miteinander von Anwohnern und Nutzern“ zu erreichen, auch mit der Androhung eines Bußgelds. Sie erinnert daran, dass der Müll (einschließlich Kronkorken und Kippen) in die Tonnen zu werfen oder – „noch besser“ – mitzunehmen ist. Lagerfeuer und Grillen sind verboten, die Nachtruhe ist zu respektieren. Mit Hunden darf die Wiese „nicht betreten werden“.

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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